Modernisierung von Cassiopae
& Migration in die AWS Cloud

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Die BDK Bank zählt zu den führenden herstellerunabhängigen Autobanken im deutschen Markt. Ihr Kernauftrag: individuelle Mobilität durch attraktive Finanzdienstleistungen ermöglichen – mit einem umfassenden Produktportfolio und kompetenter Beratung rund um das Thema Automobil.

Das Leistungsspektrum der BDK umfasst Fahrzeugfinanzierung, Fahrzeugleasing, Händlerfinanzierung, Versicherungen sowie digitale Services. Dabei steht stets die Verbindung aus attraktiven Konditionen und einem Höchstmaß an Sicherheit im Vordergrund.

Technologischer Handlungsbedarf
bei der BDK Bank

Veraltete Infrastruktur

Der technische Unterbau von Cassiopae war vor der Umstellung erheblich in die Jahre gekommen. Die Software lief in einem dedizierten Rechenzentrum, dessen Betrieb rund um die Uhr erhebliche Kosten verursachte, ohne die nötige Flexibilität für zukünftige Anforderungen zu bieten.

Strategische Risiken

Die Abhängigkeit von einem externen Rechenzentrumsbetreiber sowie fehlende Skalierbarkeit stellten wachsende Risiken dar. Die BDK Bank erkannte die Notwendigkeit, die Kontrolle über die eigene Infrastruktur zurückzugewinnen und die technologische Basis für die nächsten Jahre zukunftssicher zu gestalten.

Markus Eberling

Die SOAP-basierten WebServices blieben vollständig erhalten. Damit haben wir eine unterbrechungsfreie Integration mit Umsystemen sichergestellt.

– Markus Eberling, Team Lead & Key Account Manager S&N Invent

Projektdurchführung

Schritt für Schritt zur Cloud

Die Migration wurde in klar abgestuften Phasen durchgeführt: Beginnend mit dem Technologie-Upgrade und dem Aufbau der Entwicklungsumgebung,
über integrierte Fachtests mit Umsystemen, bis hin zur finalen Produktivsetzung. Jede Phase wurde technisch getestet, bevor die nächste gestartet wurde.

Technologieupgrade

Upgrade und DEV-Stage einrichten

Isolationstest

Komponenten separat testen

Integrationstest

Tests mit Umsystemen durchführen

Produkttivsetzung

Go-Live und Produktionsbetrieb

Stabile Systemlandschaft
durch strukturierte Umgebungs-
einführung und Testing

Cloud with Neon Wires, Futuristic Technology Background, Cloud Technology Concept

Nach der Auslieferung der technisch aktualisierten Cassiopae-Version haben wir die Anwendung auf einer EC2-Instanz (Amazon Elastic Compute Cloud) installiert. Den gesamten Aufbau vom Datenbankserver bis zur finalen Software-Installation haben wir gemeinsam mit der BDK Bank durchgeführt.

Zunächst haben wir die DEV-Stage isoliert aufgebaut und die Anwendung technisch geprüft. Im nächsten Schritt bauten wir sukzessive die weiteren Umgebungen (Abnahme, Produktion) auf. Ab diesem Zeitpunkt war der Fachbereich aktiv involviert und führte vollständige Anwendungstests durch.

S&N unterstützte gezielt bei der Bereitstellung von Testdaten sowie bei der Umstellung der FileTransfer-Strecken auf Managed File Transfer. Die WebServices wurden in allen Umgebungen ausgiebig getestet, bevor die Produktivumgebung final freigegeben wurde.

Messbare Mehrwerte nach der Migration

Die neue Infrastruktur basiert vollständig auf AWS-Diensten und bietet der BDK Bank maximale Kontrolle. Die EC2-Instanz bildet das Herzstück, an das alle relevanten Systemkomponenten angebunden sind. Durch den durchdachten Aufbau bleibt die Systemarchitektur transparent und intern administrierbar. Die Migration bringt der BDK Bank technische und wirtschaftliche Mehrwerte:

Reduzierte Dritt-abhängigkeit

Der externe Rechenzentrumsbetreiber wird nicht mehr benötigt. Die Infrastruktur wird fortan von BDK-internen Mitarbeitern eigenständig betreut. Das stärkt die operative Souveränität der Bank erheblich.

Optimierte Betriebkosten

Durch Cloud-native Mechanismen lassen sich Verfügbarkeiten der einzelnen Stages (DEV, QA, PROD) bedarfsgerecht anpassen. Nicht produktive Umgebungen können gezielt herunterskaliert werden. Das spart erhebliche Betriebskosten.

BDK

S&N verfügt über umfangreiche Expertise mit Kernbankensystemen und Cloud-Computing. Diese tiefgreifende technische und fachliche Expertise hat dafür gesorgt, dass wir die Migration im ersten Anlauf erfolgreich bewältigt haben und uns das System stabil produktiv bei der täglichen Arbeit als Bank unterstützt.

– Sebastian Zielcke, Abteilungsleiter IT-Backoffice
Systemintegration und Schnittstellen - Warum S&N

Ihre nächste Cloud-
Migration mit S&N

Das Referenzprojekt der BDK Bank zeigt: Eine komplexe Migration von Kernbanksoftware in die AWS-Cloud gelingt mit der richtigen Expertise. Strukturiert, sicher und im ersten Anlauf. S&N verbindet tiefgreifendes Fachwissen in Kernbanksystemen mit moderner Cloud-Kompetenz.

Unsere Kompetenzen

  • Technologieoffene Cloud- & Kernbanksystem-Expertise
  • Technologie-Upgrades & Modernisierung
  • Testmanagement & Go-Live-Begleitung
  • Über 35 Jahre Projekt-Erfahrung
  • Tiefgreifendes Know-how in regulierten Branchen
  • Schwerpunkt in der Integration geschäftskritischer Systeme

Sprechen Sie uns an

Planen Sie eine ähnliche Migration oder haben Sie Fragen zu unserer Cloud-Expertise? Unsere Experten stehen Ihnen für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.

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Kräfte bündeln: S&N Invent und S&N CQM wachsen zusammen

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09.04.2026

Die S&N Invent und die S&N CQM haben ihre langjährige Zusammenarbeit weiter vertieft: Zu Beginn des Jahres 2026 wurden beide Gesellschaften zusammengeführt.

„Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren eng zusammen, bedienen die gleichen Kunden und ergänzen sich fachlich sehr gut. Die Verschmelzung ist daher ein logischer nächster Schritt.“

Markus Beverungen, Vorstand der S&N Group AG.

Invent-und-CQM-wachsen-zusammen

Mit dem Zusammenschluss integrieren wir insbesondere die Expertise der S&N CQM in den Bereichen Software Quality und Software Governance noch stärker in das Leistungsportfolio der S&N Invent. Das gewinnt vor allem im Zuge der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in der Softwareentwicklung an Bedeutung: Wenn KI-Systeme zunehmend autonom Code generieren und Tests durchführen, verändern sich auch die Anforderungen an Qualitätssicherung und methodische Begleitung grundlegend.

„Unsere Kunden profitieren künftig von gebündelter Expertise aus einer Hand. Gleichzeitig bleiben Ansprechpartner, Leistungen und Qualitätsanspruch unverändert. Auch unser Engagement in Forschung, Fachgesellschaften und Communities führen wir unverändert fort.“

Jan Hendrik Hausmann, Geschäftsführer S&N CQM und S&N Invent

Mit der Zusammenführung schaffen wir klarere Strukturen innerhalb der Gruppe und stärken unsere Position für die zukünftigen Anforderungen der Softwareentwicklung.

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Neue Partnerschaft mit STACKIT ergänzt das S&N Cloud-Portfolio

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13.03.2026

Wir freuen uns, unsere neue Partnerschaft mit STACKIT, dem Cloud-Service-Anbieter der Schwarz Gruppe, bekanntzugeben.

StackIT-Partnerschaft

STACKIT steht für souveräne, sichere und in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Durch die Zusammenarbeit erweitern wir unsere cloudbezogenen Angebote gezielt und bieten unseren Kundinnen und Kunden eine zusätzliche Option für den datenschutzkonformen und leistungsfähigen Cloud-Betrieb unserer Softwarelösungen auf STACKIT. Gleichzeitig beraten wir unsere Kunden umfassend und übernehmen die technische Verantwortung bei der Migration sowie im Betrieb individueller Lösungen innerhalb von STACKIT.

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten wir projektbezogen für Retail-Kunden auf STACKIT und haben dabei umfangreiche Erfahrung mit der Cloud-Plattform aufgebaut. In dieser Zeit wurde die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt und um zahlreiche attraktive Funktionen, insbesondere in den Bereichen Security und AI, ergänzt. STACKIT hat sich zu einer performanten und zuverlässigen Cloud-Lösung entwickelt, die im internationalen Wettbewerb besteht und sich durch ihren klaren Fokus auf europäische Souveränität von bekannten Anbietern differenziert.

Parallel dazu sind wir seit längerer Zeit Google Partner und unterstützen Unternehmen erfolgreich bei Projekten rund um die Google Cloud Plattform. Mit der neuen Partnerschaft mit STACKIT ergänzen wir dieses Angebot sinnvoll und ermöglichen flexible hybride und Multi-Cloud-Strategien sowie entsprechende Architekturen.

„Unternehmen müssen heute beide Cloud-Szenarien zusammendenken. Während globale Cloud-Plattformen häufig eine hohe Innovationsgeschwindigkeit ermöglichen, sind souveräne europäische Cloud-Lösungen entscheidend für den Schutz vertraulicher operativer Daten und des geistigen Eigentums, für unternehmerische Unabhängigkeit sowie ein risikobewusstes Szenarienmanagement. Mit unserer Google-Partnerschaft und der neuen Zusammenarbeit mit STACKIT bieten wir unseren Kundinnen und Kunden genau diese strategischen Optionen.“

Markus Beverungen, Vorstand der S&N Group AG


Das STACKIT Portfolio steht unseren Kundinnen und Kunden ab sofort zur Verfügung. Für weitere Informationen oder eine individuelle Beratung kontaktieren Sie uns gerne.

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04.03.2026

Human-Centered-Design-To-Go und weitere UX-Trends in 2026

Ende Januar haben wir das örtliche Usability Testessen an unserem Paderborner Standort gehostet und damit eines unserer Key Take-aways von der letzten Modern RE umgesetzt: die frühe Einbindung der Nutzer:innen in UX-Fragen. Das Branchentreffen Modern RE fand im letzten Herbst statt und bietet eine Plattform für alle, die Requirements Engineering, UX und KI nicht isoliert betrachten, sondern als Schlüssel für zukunftsfähige Produktentwicklung sehen.

Human-Centered-Design-To-Go und weitere UX-Trends in 2026

Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.

Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“

In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.

  • Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.
  • Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“
  • In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.

Was steckt dahinter?

HCD-To-Go ist unser methodischer Rahmen, um Human-Centered Design fest in Entwicklungsprozesse zu verankern. Der Ansatz basiert auf vier Prinzipien:

  • Frühe Einbindung realer Nutzer:innen schon in der Anforderungsanalyse
  • UX-Methoden, die zu agilen Prozessen passen, ohne zusätzliche Bürokratie
  • Prototyping und Storytelling als Kommunikationsbrücken zwischen RE, Entwicklung und Stakeholdern
  • Interdisziplinäre Teams, die gemeinsam Anforderungen verstehen, bewerten und weiterentwickeln

Das Ergebnis:

Human-Centered Design wird nicht als Zusatz verstanden, sondern als zentrale Haltung im Requirements Engineering. Wer Nutzer:innen früh einbindet, spart nicht nur Zeit und Ressourcen – er entwickelt Software, die gerne genutzt wird.
Unser Credo: Entscheident ist nicht nur die Technik sondern das Erlebnis.

Weitere Take-aways und Impulse von der Modern RE 2025

  • Frühe UX-Einbindung
    Nutzer:innen gehören in jede Phase – vom ersten Workshop bis zur Evaluation.
  • Gezielte KI-Unterstützung
    KI soll Denkprozesse beschleunigen, ohne Entscheidungsprozesse zu verzerren.
  • Realistische Zeitplanung
    RE-Phasen mit klaren Zielen, Feedbackschleifen und Pufferzeiten gestalten.
  • Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium
    GreenIT wird fester Bestandteil unserer Architektur-Reviews und Toolentscheidungen.

KI im Requirements Engineering: Unterstützung statt Ersatz

Ein Schwerpunkt der Modern RE 2025 war die Frage: Wie verändert KI das Requirements Engineering? Die Antwort ist klar: Künstliche Intelligenz wird zur strategischen Unterstützung – nicht zum Ersatz.
KI-Systeme wie Copilot oder spezialisierte LLMs können bereits heute:

  • Anforderungen strukturieren und zusammenfassen
  • Konsistenzprüfungen durchführen
  • erste Formulierungen für User Stories oder Testfälle vorschlagen

Doch entscheidend bleibt: KI ist nur so gut wie das menschliche Verständnis, das sie leitet. Darum setzen wir auf „KI mit Verantwortung“ – klare Qualitätsstandards, Transparenz in der Nutzung und ein Verständnis dafür, dass der Mensch die letzte Entscheidungsinstanz bleibt. KI wird dann wertvoll, wenn sie den RE-Prozess unterstützt und beschleunigt, aber nicht die menschliche Intuition ersetzt.

Qualität entsteht früh – und kostet Zeit

Ein wiederkehrendes Thema auf der Konferenz – und eines, das wir aus der Praxis nur bestätigen können – ist die systematische Unterschätzung von Aufwand und Wirksamkeit in frühen Projektphasen. Modellierung, Spezifikation und Testdesign werden häufig als notwendiges Übel gesehen – dabei sind sie die Grundlage für Qualität und Stabilität. Frühe Planung spart späte Korrekturen. Verbindliche Abstimmungen und Zeitpuffer sind keine Bremse, sondern Beschleuniger. Wir plädieren dafür, dass Requirements Engineering als strategische Investition in Qualität und Vertrauen verstanden wird – nicht als administrativer Aufwand.

Nachhaltigkeit & GreenIT: Zukunftsfähigkeit neu definiert

Mit der Zunahme energieintensiver KI-Systeme wächst auch die Verantwortung für nachhaltige Softwarearchitektur. Nachhaltigkeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein zentrales Qualitätskriterium. Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Aspekte künftig integraler Bestandteil jeder Architektur- und Technologieentscheidung werden. Das bedeutet:

  • bewusste Auswahl ressourcenschonender Frameworks
  • Planung für Langlebigkeit und Wartbarkeit
  • Orientierung an Standards wie dem Blauen Engel

Zukunftsfähige Software ist grün gedacht – von der Architektur bis zum Lebenszyklus.

User Experience, Requirements Engineering und Artifitial Intelligence: Drei Disziplinen – ein Ziel

UX, Requirements Engineering und KI nähern sich immer stärker an. Die Zukunft gehört interdisziplinären Teams, die Technik, Empathie und Datenintelligenz verbinden. Durch Methoden wie Domain Storytelling, User Research und iteratives Prototyping entsteht eine gemeinsame Sprache zwischen allen Beteiligten. So werden Anforderungen nicht nur dokumentiert, sondern verstanden, erlebt und überprüft. Unser Anspruch: Wir gestalten Prozesse, die Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen – und Technologien, die ihnen dienen.

Fazit: Leadership im Wandel

Die Modern RE 2025 hat eines gezeigt: Requirements Engineering steht an einem Wendepunkt. Zwischen KI, UX und Nachhaltigkeit entsteht ein neues Verständnis von Qualität – weg vom reinen Prozessdenken, hin zu einem menschzentrierten, intelligenten und verantwortungsvollen Engineering. Wir gestalten diesen Wandel aktiv mit – für ein RE, das besser, durchdachter und wirkungsvoller ist. Ob beim nächsten Usability Testessen oder mit unserem HDC-To-Go Ansatz. Sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner: Franziska Keuper & Rica Nieland

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Story Points richtig einsetzen: Wie agile Teams Aufwand wirklich verstehen

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02.02.2026

Story Points richtig einsetzen: Wie agile Teams Aufwand wirklich verstehen

Was sind Story Points im agilen Projektmanagement?

Story Points sind eine relative Maßeinheit, mit der agile Teams die Komplexität, das Risiko und damit den Aufwand einer Aufgabe (User Story) bewerten. Sie ersetzen Zeitschätzungen in Stunden oder Tagen und ermöglichen eine realistische, vergleichbare und personenunabhängige Aufwandsschätzung innerhalb von Scrum- oder Kanban-Teams. Story Points fördern den Teamdialog, verhindern Fehlkalkulationen und bilden die Basis für die Team Velocity, also die pro Iteration umgesetzte Arbeitsmenge.

Diese Definition ist leicht zu verstehen – die Umsetzung dagegen selten trivial. In unseren Projekten erleben wir immer wieder, dass der Umgang mit Story Points viel über das Verständnis von Agilität verrät. Viele Projektleiter kennen das: Die Aufwandsschätzung steht, doch die Realität sieht ganz anders aus. In klassischen Projekten wird akribisch in Stunden und Tagen geplant – oft mit dem Anspruch, alles exakt vorherzusagen. In der Praxis führt das selten zu Sicherheit, sondern eher zu Enttäuschung.

Agile Methoden stellen diesen Ansatz auf den Kopf. Statt alles im Voraus zu definieren, wird nur das geschätzt, was aktuell am wichtigsten ist: die Features mit dem höchsten Kundennutzen. Diese werden in User Stories heruntergebrochen und schrittweise umgesetzt. So entstehen Planbarkeit, Flexibilität – und echte Lernzyklen.

Die Frage lautet also nicht mehr: Wie lange dauert das gesamte Projekt?
Sondern: Wie viel Mehrwert können wir in der nächsten Iteration liefern?

Vom Projektplan zum Feature-Backlog: Prioritäten statt Perfektion

Im agilen Umfeld dient das Feature-Backlog als dynamische Roadmap. Jedes Feature ist eine Funktion mit erkennbarem Mehrwert für den Kunden. Das Backlog ist priorisiert: Oben stehen die Themen, die den größten Nutzen oder das größte Risiko tragen. Eine realistische Schätzung der oberen Features ist doppelt wertvoll:

  • Sie macht Release-Planung und Roadmapping möglich.
  • Sie hilft, Aufwand und Nutzen gegeneinander abzuwägen.

Praxis-Tipp:
In Projekten der S&N Group nutzen Teams häufig eine einfache Matrix: Kundennutzen vs. Aufwand (in Story Points). So lassen sich Features transparent priorisieren – und Quick Wins schneller umsetzen.

Von Features zu Stories: Kleine Einheiten, klare Ergebnisse

Bevor ein Feature umgesetzt wird, wird es in kleinere Stories zerlegt – Arbeitspakete, die innerhalb einer Iteration (z. B. einem Scrum-Sprint) abgeschlossen werden können. Dieses Vorgehen schafft Transparenz und Messbarkeit: Jede Story ist ein kleines, fertiges Ergebnis. Nach jedem Sprint kann das Team zeigen, was entstanden ist – und Kundenfeedback direkt einfließen lassen. Genau an dieser Stelle kommt das Schätzen mit Story Points ins Spiel. Dabei wird im Rahmen eines Planning Pokers jede Story geschätzt.

Warum Zeit kein gutes Maß ist

Zeitschätzungen wirken präzise, sind aber trügerisch. Ob eine Aufgabe zwei oder fünf Tage dauert, hängt von vielen unvorhersehbaren Faktoren ab:

  • Wer setzt sie am Ende um?
  • Welche Hindernisse tauchen auf?
  • Wie reibungslos läuft die Zusammenarbeit?

Diese Faktoren beeinflussen die Schätzung mit Story Points nicht. In agilen Teams geht es nicht um Stunden, sondern um Komplexität, Unsicherheit und Aufwand. Das ist der Kern von Story Points. Welche Auswirkungen fehlende oder falsch verstandene Schätzungen in der Praxis haben können, zeigt folgendes Beispiel:

Erfahrungen aus einem Kundenprojekt
In einem Projekt aus dem Bankenumfeld arbeitete das Team mit User Stories und festen Sprintlängen, verzichtete jedoch bewusst auf jede Form der Aufwandsschätzung. Die Motivation dahinter war nachvollziehbar: Im Team bestand die Sorge, dass Schätzungen später zur Leistungsbewertung herangezogen würden. In der Praxis führte dieser Ansatz jedoch zu einem anderen Problem. Da unklar blieb, wie viel Arbeit realistisch in einen Sprint passt, konnten rund 90 % der geplanten Stories nicht abgeschlossen werden und wanderten regelmäßig in den nächsten Sprint.
Als das Team sich darauf einigte, Story Points testweise einzuführen, verlagerte sich die Diskussion im Planning Poker. Statt über Zeit zu sprechen, stand zunehmend die Frage im Mittelpunkt, ob eine Story innerhalb der Sprintlänge überhaupt sinnvoll umsetzbar ist. Viele Stories wurden daraufhin kleiner geschnitten oder neu strukturiert. Das Ergebnis: Bereits nach kurzer Zeit stieg die Abschlussquote auf über 90 %. An die Stelle von Frust über unerledigte Arbeit traten sichtbare Ergebnisse und ein spürbares Erfolgserlebnis im Team.

Dieses Beispiel zeigt, dass Story Points nicht zur Kontrolle dienen, sondern helfen, Arbeit realistisch zu strukturieren und planbar zu machen.

Story Points: Aufwand sichtbar machen

Story Points messen nicht benötigte Zeit, sondern den relativen Aufwand einer Story.
Teams schätzen gemeinsam, wie komplex oder riskant eine Aufgabe im Vergleich zu anderen ist. Ein gängiges Hilfsmittel ist die Fibonacci-Skala (1, 2, 3, 5, 8, 13, 21). Der wachsende Abstand zwischen den Zahlen drückt die zunehmende Unsicherheit bei großen Aufgaben aus.

Beispiel aus der Praxis

  • 2 Punkte: Kleine, klar definierte Aufgabe (z. B. Button hinzufügen).
  • 5 Punkte: Mittelgroße Story mit Abhängigkeiten (z. B. Formular mit Validierung).
  • 13 Punkte: Komplexes Thema mit unklarer Schnittstelle oder neuem Framework.
Erfahrung aus der Praxis: Was oft schiefläuft

Viele Teams führen Story Points ein – und erleben Frust. Warum? Weil sie versuchen, sie in Stunden umzurechnen. Das zerstört den eigentlichen Zweck: relative Vergleichbarkeit und Unabhängigkeit von Personen.

Typische Stolperfallen
  1. Story Points als Leistungskennzahl missbraucht: Velocity wird zur KPI – das erzeugt Druck statt Vertrauen.
  2. Schätzungen ohne Referenzen: Ohne Beispiele aus der Vergangenheit bleibt jedes Team unsicher.
  3. Zu große Stories: Wenn eine Story zu groß ist, hilft keine Punktzahl – sie muss aufgeteilt werden.

Einblick in die Praxis
Bei der S&N Group beginnen Teams meist mit einer „Baseline Story“ – einer kleinen, bekannten Aufgabe mit festgelegten 2 Punkten. Alles andere wird im Vergleich dazu geschätzt. Nach wenigen Sprints entsteht so eine gemeinsame Sprache für Aufwand. In einem Kundenprojekt haben wir eine Referenz-Story-Tabelle erstellt, die beispielhafte Stories aus früheren Sprints charakterisiert und eine Komplexitätsangabe enthält. Die Komplexität wurde von Entwicklern im Vorfeld eines Sprints geschätzt und nach dem Sprint validiert, ob die Schätzung zutreffend war. In Folge-Sprints nutzen wir diese Referenz-Stories, um neue Stories mit ähnlichen Eigenschaften zu schätzen. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft Referenz-Stories aus einem S&N Kundenprojekt.

Team Velocity: Lernen aus Erfahrung

Nach einigen Iterationen zeigt sich, wie viele Story Points ein Team durchschnittlich umsetzt – die sogenannte Velocity. Sie ist keine Bewertung, sondern ein Erfahrungswert:

Wie viel kann dieses Team in diesem Kontext pro Iteration schaffen?

Die Velocity stabilisiert sich nach einigen Sprints und wird zur Grundlage für realistische Planung und Forecasting.
Aber: Sie darf nicht als Zielgröße missverstanden werden. Ein Team, das seine Velocity künstlich steigert, verliert den Fokus auf Qualität und Kundennutzen.

Wie schätzt man mit Story Points? Unsere Best Practices.

  1. Diskussion statt Abstimmung: Schätzen ist ein Lernprozess – unterschiedliche Einschätzungen sind wertvoll.
  2. Keine Umrechnung in Stunden: Das ist gegen den agilen Gedanken.
  3. Regelmäßig kalibrieren: Vergleicht neue Stories mit alten Referenzen.
  4. Große Stories aufteilen: Alles über 13 Punkten sollte zerlegt werden.
  5. Velocity als Lerninstrument verstehen: Nicht: „Wie schnell sind wir?“, sondern: „Was hindert uns?“

Vorteile in der täglichen Praxis

  • Realistischere Planung: Teams planen mit Erfahrungswerten, nicht Wunschdenken.
  • Bessere Priorisierung: Aufwand und Nutzen werden vergleichbar.
  • Mehr Transparenz: Kunden und Stakeholder sehen Fortschritt in verständlicher Form.
  • Teamverständnis wächst: Gemeinsames Schätzen fördert Kommunikation und Vertrauen.

Fazit: Story Points sind kein Ziel – sie sind ein Werkzeug zum Lernen

Story Points sind mehr als eine Schätzmethode. Sie sind ein Kommunikationsinstrument.

„Story Points fördern Diskussion statt Illusion. Beim gemeinsamen Schätzen entsteht Verständnis im Team – oft wertvoller als die Zahl selbst.“
Jürgen Tacken

Story Points schaffen ein gemeinsames Verständnis von Aufwand, fördern Dialog und ermöglichen kontinuierliche Verbesserung. Teams, die Story Points richtig einsetzen, gewinnen Planungssicherheit, ohne ihre Agilität zu verlieren. Wie wir agile Schätzmethoden auch in klassischen Projekten einsetzen, erzählen wir in einem nächsten Blog-Artikel. Stay tuned!

Sprechen Sie mit unseren Experten

Sie möchten Story Points in Ihrem Projektumfeld einführen oder Ihre agile Planung professionalisieren? Die S&N Group unterstützt Sie mit langjähriger Erfahrung aus agilen Softwareprojekten, Coachings und Transformationen.

🌐 Mehr erfahren: Agile Methoden

Über die Autoren

Die S&N Group begleitet Unternehmen bei der Einführung agiler Methoden, bei digitalen Transformationen sowie in anspruchsvollen Softwareprojekten. Unsere Expertinnen und Experten verbinden technologische Exzellenz mit agiler Umsetzungserfahrung aus über 35 Jahren Projektpraxis – mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen zu schaffen, die im Arbeitsalltag wirklich funktionieren.

Jürgen Tacken

Dr. Jürgen Tacken hat zahlreiche Kunden der S&N Group als Scrum Master und agiler Coach begleitet. Seine Leidenschaft ist es, Teams so zu befähigen, dass agile Methoden echten Mehrwert liefern – und nicht nur auf dem Papier existieren. Der Fokus liegt dabei auf wirksamer Zusammenarbeit, klarer Kommunikation und einer Arbeitsweise, die Motivation, Vertrauen und erfolgreiche Projektergebnisse fördert.

Baris Güldali

Dr. Baris Güldali ist Methodenexperte für klassische und agile Softwareentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen in der agilen Transformation und der kontinuierlichen Qualitätssicherung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Vermittlung geeigneter Methoden, deren praxisnaher Einsatz sowie die nachhaltige Befähigung von Projektteams. Seine fundierten Kenntnisse basieren auf umfangreicher Praxiserfahrung im Qualitätsmanagement sowie auf vielfältigen Forschungsaktivitäten. Darüber hinaus ist er als Mitglied im Leitungsgremium der Fachgruppe Test, Analyse und Verifikation von Software (TAV) der Gesellschaft für Informatik e. V. breit vernetzt.

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Puzzle-App bringt spielerische Förderung in den Kindergartenalltag

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11.11.2025

S&N Invent entwickelt digitale Anwendung für integrativen Kindergarten St. Christophorus

Nach der iPad-Spende im Frühjahr hat S&N Invent gemeinsam mit dem integrativen Kindergarten St. Christophorus in Paderborn-Sennelager ein besonderes Nachfolgeprojekt umgesetzt: die Entwicklung einer Puzzle-App, die gezielt in therapeutischen Einheiten eingesetzt wird.

Puzzle-App-Beitragsbild

Von der Idee zur App: Digitale Unterstützung für Therapie und Förderung

Schon bei der Übergabe der iPads war klar, dass das Engagement über die reine Sachspende hinausgehen sollte. Gemeinsam mit den Therapeutinnen des Kindergartens entstand die Idee, eine Anwendung zu entwickeln, die spielerisches Lernen mit gezielter Förderung verbindet. Der Wunsch des Kita-Teams: eine einfache, kindgerechte App, die motorische Fähigkeiten stärkt, Konzentration fördert und individuell an das Können der Kinder angepasst werden kann. Schnell stand fest – eine Puzzle-App bietet genau diese Möglichkeiten.

Puzzle-App-2

Echte Fotos aus dem Kindergartenalltag als Motivation

Die Anwendung wurde als Progressive Web App (PWA) von drei Studierenden des Bereichs Professional Education bei S&N Invent entwickelt. Ein besonderes Highlight: Die Puzzle-Motive bestehen aus echten Fotos aus dem Kindergartenalltag. So erkennen die Kinder vertraute Gesichter, Spielsituationen und Räume wieder – ein starker Motivationsfaktor, der Freude und Nähe schafft.
Die App bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade und kann so individuell an die Fähigkeiten der Kinder angepasst werden. Sie wird künftig im Rahmen der Sprach- und Ergotherapie eingesetzt und ergänzt die bereits vorhandenen digitalen Lernangebote.

Puzzle-App-1

Digitale Inklusion als gelebter Auftrag

Das Projekt zeigt, wie digitale Technologien gezielt zur Inklusion und Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf beitragen können. Neben der neuen Puzzle-App kommen auf den iPads auch Anwendungen wie MetaTalk zum Einsatz, die Kommunikation durch Symbole und Bilder erleichtern und Kindern helfen, aktiv am Gruppengeschehen teilzunehmen.
S&N Invent möchte dieses soziale Engagement langfristig fortführen. Gemeinsam mit dem Kita-Team sollen bestehende Apps weiterentwickelt und neue Anwendungen geschaffen werden, die noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen.

Puzzle-App-3

Ein Projekt mit nachhaltiger Wirkung

„Uns war wichtig, dass unsere Unterstützung einen echten Mehrwert im Alltag der Kinder schafft“, erklärt Matthew Langham, Ausbildungsleiter bei S&N Invent. „Die Puzzle-App ist ein schönes Beispiel dafür, wie Technologie und Empathie Hand in Hand gehen können.“
Mit diesem Engagement unterstreicht S&N Invent einmal mehr, dass digitale Innovation und gesellschaftliche Verantwortung kein Widerspruch sind – sondern sich ideal ergänzen.

Ansprechpartner: Matthew Langham

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CETIS – Kassensysteme in der DB Regio Cloud

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Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse und Nutzung einer Cloud-Native-Computing Architektur bei der DB Regio mit dem Einsatz von CETIS.

Seit mehr als einem Jahrzehnt setzen zahlreiche Verkehrsgesellschaften innerhalb der DB Regio eigenständige CETIS-Kassenlösungen mit Diebold-Nixdorf-Automaten ein. Die Integration dieser Lösungen in die jeweiligen Betriebsstrukturen und operativen Systeme variierte mitunter erheblich.

In einem strategischen Schritt hat sich die DB Regio dazu entschlossen, nicht nur die Prozesse, sondern auch den Betrieb der CETIS-Kassenlösung zu vereinheitlichen. Die Anbindung an das zentrale Erlös-Management-System (EMS) war dabei lediglich ein Aspekt von vielen. Zusätzlich sollte eine netzzentrale, skalierbare Infrastruktur geschaffen werden, die die Integration weiterer Standorte und Kassensysteme ermöglicht. S&N Invent stellt hierfür eine speziell auf die AWS-Cloud-Plattform abgestimmte CETIS-Lösung zur Verfügung, die entsprechend der Anforderungen flexibel skaliert werden kann.

CETIS-Kassensysteme in der DB Regio Cloud

Um eine reibungslose Bereitstellung und Aktualisierung zu gewährleisten, stellt S&N Invent Releases über eine private Registry zur Verfügung. Diese umfassen Container-Images und Helm-Charts, die von der DB Regio auf Knopfdruck synchronisiert und deployed werden können.

Gemeinsam mit dem Kunden wurde eine maßgeschneiderte Infrastruktur in AWS aufgebaut. Hierbei fiel die Wahl auf Kubernetes im Fargate-Modus, Amazon EFS und Amazon Aurora, da bereits positive Erfahrungen mit diesen Lösungen im erweiterten Umfeld gemacht wurden.

Aktuell werden an über 40 Standorten im gesamten Bundesgebiet Kassensysteme betrieben. Busfahrer haben die Möglichkeit, ihre Umsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit nach Abschluss ihrer Schicht einzuzahlen. Die Abrechnung gegen das EMS erfolgt automatisiert, und es werden nahezu wöchentlich weitere Standorte integriert.

Mit CETIS.CH hat S&N Invent eine flexibel anpassbare und leicht integrierbare Basislösung entwickelt, um die Verarbeitung von Bargeld mit Hilfe passender Geldbearbeitungssysteme zu automatisieren und nahtlos in die internen Buchungs- und Controlling-Prozesse zu integrieren. Die Nutzung dieser Lösung bringt zahlreiche Vorteile mit sich, darunter eine erhöhte Servicequalität und Verfügbarkeit rund um die Uhr, eine beschleunigte Bargeldverarbeitung, eine verbesserte Sicherheit bei der Bargeldverarbeitung sowie eine reduzierte Fehleranfälligkeit.

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Stefan Plattmann

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Stefan Plattmann

Du hast Interesse oder Fragen zu CETIS? Stefan hilft dir gerne persönlich weiter – melde Dich einfach bei ihm!

stefan.plattman@sn-invent.de

Cetis AHOI

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Schon seit einiger Zeit hatte die Kassenlösung CETIS ihr Einsatzgebiet über die deutschen Grenzen hinaus erweitert. Mit der AIDAnova ist diese Lösung auch in internationalen Gewässern im Einsatz. An Bord stehen vier Diebold Nixdorf Kassenautomaten, gesteuert über CETIS.CH, Passagieren aber auch den Crew-Mitgliedern 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Ein- und Auszahlungen vom Bordkonto, der Ausgleich des Bordkontos vor dem Check-out aber auch der Wechsel von einer Währung in die andere sind an den Automaten möglich. Ein besonderer Clou: Alle Zahlungen werden direkt mit dem Verrechnungssystem an Bord synchronisiert.

AIDAnova mit CETIS.CH

AIDAnova, das modernste Kreuzfahrtschiff von AIDA Cruises, ist ein Schiff der Superlative und Innovationen: 337m Länge, 20 Decks, 18 Restaurants, ein eigenes TV-Studio, Klettergarten, Wasserrutschen und vieles mehr. S&N Invent ist sicher, zusammen mit dem Partner Diebold Nixdorf, eine weitere Innovation auf dem Schiff konzipiert und umgesetzt zu haben: Ein „selbstbedientes“ Bargeldkassensystem.

Zunächst mag man sich fragen: „Wozu Bargeld?“. In der Tat, wer schon mal eine Kreuzschifffahrt unternommen hat, wird sich erinnern: Alle Bezahlprozesse an Bord werden über eine Chipkarte abgewickelt. Auf den zweiten Blick wird jedoch schnell klar, Bargeld spielt nach wie vor eine Rolle.

Neben den „Seetagen“ steuert das Schiff verschiedene Häfen an. Ein Großteil der Passagiere verlässt das Schiff und erkundet die Umgebung. Bei den Stopps in Ländern außerhalb der europäischen Währungsunion kann der Währungstausch in die jeweilige Landeswährung wichtig sein. An den CETIS Kassenautomaten können die Gäste zu jeder Zeit Geld oder besser „Währungen“ tauschen. Nach der Anmeldung mit der Bordkarte kann die gewünschte Währung und der Zielbetrag ausgewählt werden. Im Hintergrund bezieht das CETIS-System nun den tagesaktuellen Verkaufskurs und zeigt dem Bediener direkt den erforderlichen Zahlbetrag in EUR an. Zugleich öffnet der Automat die Einzahlbereitschaft. Ist der Zahlbetrag erreicht, zahlt der Automat die gewünschten Sorten aus. Etwaige Münzanteile, die bei der Umrechnung entstehen, werden dabei automatisch auf dem Bordkonto des Passagiers gutgeschrieben. Zuletzt gibt der Automat eine Quittung mit allen relevanten Informationen zu dem Wechselvorgang aus. Der Landgang kann beginnen!

Crew und Passagiere können über die CETIS Automaten natürlich während der Reise stets Geld auf ihr Bordkonto einzahlen. Gründe gibt es hierfür viele: Passagiere können zum Beispiel ihre Bargeldvorräte am Automaten einzahlen. Dort verweilen diese sicher bis zum Check-out auf dem Bordkonto. Im Crewbereich ist ein eigener Kassenautomat vorgesehen, den die Crew beispielsweise zur Einzahlung von Bargeld nutzt, das dann direkt dem Bordkonto gutgeschrieben wird. Natürlich können die Crewmitglieder im Rahmen ihres Guthabens auch jederzeit Auszahlungen von ihrem Bordkonto vornehmen.

Am Ende der Reise nutzen 10-20% der Gäste Bargeld zum Ausgleich des Bordkontos. Auch dieser Vorgang kann nun über die Kassensysteme abgewickelt werden. Die Funktion „Bordrechnung begleichen“ wird 12 Stunden vor Ende der Reise angeboten. Zumeist wird der Kunde nachzahlen. Hatte er sein Bordkonto jedoch zuvor gut gefüllt, wird natürlich auch Restguthaben ausgezahlt. In diesem Fall muss der Kunde sich über die PIN seiner Bordkarte legitimieren.

CETIS Ahoi
Das Team, bestehend aus Mitarbeitern von Aida Cruises, Diebold Nixdorf und S&N Invent bei der Einrichtung der Kassensysteme an Bord

S&N Invent schaut gerne auf dieses erfolgreiche Projekt und die hervorragende Zusammenarbeit mit Aida Cruises sowie dem Partner Diebold Nixdorf zurück Wir freuen uns auf die Ausstattung des „Schwesterschiffes“ AIDAcosma im Dezember 2021.

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Stefan Plattmann

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Stefan Plattmann

Du hast Interesse oder Fragen zu CETIS? Stefan hilft dir gerne persönlich weiter – melde Dich einfach bei ihm!

stefan.plattman@sn-invent.de

Körber-Stiftung zeichnet zdi.Paderborn aus – S&N Invent ist langjähriger SchuBS®-Partner

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07.10.2025

Die Körber-Stiftung hat zdi.Paderborn im Wettbewerb „MINT-Regionen wirken!“ ausgezeichnet – als eine von bundesweit nur fünf Regionen, die durch hervorragende Netzwerkarbeit Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe begeistern. Besonders gewürdigt wurde das Engagement bei SchuBS® – Schule und Betrieb am Samstag, das Jugendliche praxisnah mit regionalen Unternehmen zusammenbringt und ihnen Einblicke in die Arbeitswelt eröffnet.

Was ist zdi.Paderborn?

zdi.Paderborn ist Teil der nordrhein-westfälischen Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi). Das Netzwerk verknüpft Schulen, Unternehmen, Hochschulen und Institutionen im Kreis Paderborn, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern. Ziel ist es, junge Menschen auf ihrem Weg in technische und naturwissenschaftliche Berufe zu unterstützen und den regionalen Fachkräftenachwuchs zu stärken.

S&N Invent als Praxispartner

S&N Invent ist seit mehreren Jahren Teil von SchuBS®. Im Rahmen des Projekts führen wir jährlich zwei Samstagspraktika für insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler durch. Ziel ist es, jungen Menschen verschiedene Ausbildungsberufe nahezubringen, eigene Mini-Projekte umzusetzen und Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation und Bewerbungsgespräche zu trainieren.

Körber-Stiftung zeichnet zdi.Paderborn aus – S&N Invent ist langjähriger SchuBS®-Partner

Starke Rolle unserer Nachwuchskräfte

Unsere Studierenden und Auszubildenden begleiten die Teilnehmenden während der Workshops, erklären berufliche Abläufe, teilen Erfahrungen aus ihrem Alltag und machen die Praktika lebendig und praxisnah. Dieses Zusammenspiel aus Schule, Unternehmen und zdi.Paderborn ist ein entscheidender Erfolgsfaktor – und hat maßgeblich zur Auszeichnung beigetragen.

Nachhaltige Wirkung für die Region

Durch die enge Zusammenarbeit profitieren Jugendliche nicht nur fachlich, sondern entwickeln auch Motivation, Neugierde und Selbstvertrauen für den Einstieg in MINT-Berufe. Projekte wie SchuBS® leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Förderung des Fachkräftenachwuchses in der Region.

Nächste Termine

Die nächsten SchuBS®-Samstagspraktika bei S&N Invent finden am 14. und 21. März 2026 statt.
Wir freuen uns darauf, weiterhin Schülerinnen und Schüler praxisnah zu fördern und ihnen spannende Einblicke in die Welt der MINT-Berufe zu ermöglichen .

Ansprechpartner: Matthew Langham

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