Die S&N Invent und die S&N CQM haben ihre langjährige Zusammenarbeit weiter vertieft: Zu Beginn des Jahres 2026 wurden beide Gesellschaften zusammengeführt.
„Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren eng zusammen, bedienen die gleichen Kunden und ergänzen sich fachlich sehr gut. Die Verschmelzung ist daher ein logischer nächster Schritt.“
Markus Beverungen, Vorstand der S&N Group AG.
Mit dem Zusammenschluss integrieren wir insbesondere die Expertise der S&N CQM in den Bereichen Software Quality und Software Governance noch stärker in das Leistungsportfolio der S&N Invent. Das gewinnt vor allem im Zuge der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in der Softwareentwicklung an Bedeutung: Wenn KI-Systeme zunehmend autonom Code generieren und Tests durchführen, verändern sich auch die Anforderungen an Qualitätssicherung und methodische Begleitung grundlegend.
„Unsere Kunden profitieren künftig von gebündelter Expertise aus einer Hand. Gleichzeitig bleiben Ansprechpartner, Leistungen und Qualitätsanspruch unverändert. Auch unser Engagement in Forschung, Fachgesellschaften und Communities führen wir unverändert fort.“
Jan Hendrik Hausmann, Geschäftsführer S&N CQM und S&N Invent
Mit der Zusammenführung schaffen wir klarere Strukturen innerhalb der Gruppe und stärken unsere Position für die zukünftigen Anforderungen der Softwareentwicklung.
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Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Wir freuen uns, unsere neue Partnerschaft mit STACKIT, dem Cloud-Service-Anbieter der Schwarz Gruppe, bekanntzugeben.
STACKIT
STACKIT steht für souveräne, sichere und in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Durch die Zusammenarbeit erweitern wir unsere cloudbezogenen Angebote gezielt und bieten unseren Kundinnen und Kunden eine zusätzliche Option für den datenschutzkonformen und leistungsfähigen Cloud-Betrieb unserer Softwarelösungen auf STACKIT. Gleichzeitig beraten wir unsere Kunden umfassend und übernehmen die technische Verantwortung bei der Migration sowie im Betrieb individueller Lösungen innerhalb von STACKIT.
Bereits seit mehreren Jahren arbeiten wir projektbezogen für Retail-Kunden auf STACKIT und haben dabei umfangreiche Erfahrung mit der Cloud-Plattform aufgebaut. In dieser Zeit wurde die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt und um zahlreiche attraktive Funktionen, insbesondere in den Bereichen Security und AI, ergänzt. STACKIT hat sich zu einer performanten und zuverlässigen Cloud-Lösung entwickelt, die im internationalen Wettbewerb besteht und sich durch ihren klaren Fokus auf europäische Souveränität von bekannten Anbietern differenziert.
Parallel dazu sind wir seit längerer Zeit Google Partner und unterstützen Unternehmen erfolgreich bei Projekten rund um die Google Cloud Plattform. Mit der neuen Partnerschaft mit STACKIT ergänzen wir dieses Angebot sinnvoll und ermöglichen flexible hybride und Multi-Cloud-Strategien sowie entsprechende Architekturen.
„Unternehmen müssen heute beide Cloud-Szenarien zusammendenken. Während globale Cloud-Plattformen häufig eine hohe Innovationsgeschwindigkeit ermöglichen, sind souveräne europäische Cloud-Lösungen entscheidend für den Schutz vertraulicher operativer Daten und des geistigen Eigentums, für unternehmerische Unabhängigkeit sowie ein risikobewusstes Szenarienmanagement. Mit unserer Google-Partnerschaft und der neuen Zusammenarbeit mit STACKIT bieten wir unseren Kundinnen und Kunden genau diese strategischen Optionen.“
Markus Beverungen, Vorstand der S&N Group AG
Das STACKIT Portfolio steht unseren Kundinnen und Kunden ab sofort zur Verfügung. Für weitere Informationen oder eine individuelle Beratung kontaktieren Sie uns gerne.
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Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Human-Centered-Design-To-Go und weitere UX-Trends in 2026
Ende Januar haben wir das örtliche Usability Testessen an unserem Paderborner Standort gehostet und damit eines unserer Key Take-aways von der letzten Modern RE umgesetzt: die frühe Einbindung der Nutzer:innen in UX-Fragen. Das Branchentreffen Modern RE fand im letzten Herbst statt und bietet eine Plattform für alle, die Requirements Engineering, UX und KI nicht isoliert betrachten, sondern als Schlüssel für zukunftsfähige Produktentwicklung sehen.
Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.
Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“
In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.
Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.
Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“
In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.
Was steckt dahinter?
HCD-To-Go ist unser methodischer Rahmen, um Human-Centered Design fest in Entwicklungsprozesse zu verankern. Der Ansatz basiert auf vier Prinzipien:
Frühe Einbindung realer Nutzer:innen schon in der Anforderungsanalyse
UX-Methoden, die zu agilen Prozessen passen, ohne zusätzliche Bürokratie
Prototyping und Storytelling als Kommunikationsbrücken zwischen RE, Entwicklung und Stakeholdern
Interdisziplinäre Teams, die gemeinsam Anforderungen verstehen, bewerten und weiterentwickeln
Das Ergebnis:
Human-Centered Design wird nicht als Zusatz verstanden, sondern als zentrale Haltung im Requirements Engineering. Wer Nutzer:innen früh einbindet, spart nicht nur Zeit und Ressourcen – er entwickelt Software, die gerne genutzt wird. Unser Credo: Entscheident ist nicht nur die Technik sondern das Erlebnis.
Weitere Take-aways und Impulse von der Modern RE 2025
Frühe UX-Einbindung Nutzer:innen gehören in jede Phase – vom ersten Workshop bis zur Evaluation.
Gezielte KI-Unterstützung KI soll Denkprozesse beschleunigen, ohne Entscheidungsprozesse zu verzerren.
Realistische Zeitplanung RE-Phasen mit klaren Zielen, Feedbackschleifen und Pufferzeiten gestalten.
Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium GreenIT wird fester Bestandteil unserer Architektur-Reviews und Toolentscheidungen.
KI im Requirements Engineering: Unterstützung statt Ersatz
Ein Schwerpunkt der Modern RE 2025 war die Frage: Wie verändert KI das Requirements Engineering? Die Antwort ist klar: Künstliche Intelligenz wird zur strategischen Unterstützung – nicht zum Ersatz. KI-Systeme wie Copilot oder spezialisierte LLMs können bereits heute:
Anforderungen strukturieren und zusammenfassen
Konsistenzprüfungen durchführen
erste Formulierungen für User Stories oder Testfälle vorschlagen
Doch entscheidend bleibt: KI ist nur so gut wie das menschliche Verständnis, das sie leitet. Darum setzen wir auf „KI mit Verantwortung“ – klare Qualitätsstandards, Transparenz in der Nutzung und ein Verständnis dafür, dass der Mensch die letzte Entscheidungsinstanz bleibt. KI wird dann wertvoll, wenn sie den RE-Prozess unterstützt und beschleunigt, aber nicht die menschliche Intuition ersetzt.
Qualität entsteht früh – und kostet Zeit
Ein wiederkehrendes Thema auf der Konferenz – und eines, das wir aus der Praxis nur bestätigen können – ist die systematische Unterschätzung von Aufwand und Wirksamkeit in frühen Projektphasen. Modellierung, Spezifikation und Testdesign werden häufig als notwendiges Übel gesehen – dabei sind sie die Grundlage für Qualität und Stabilität. Frühe Planung spart späte Korrekturen. Verbindliche Abstimmungen und Zeitpuffer sind keine Bremse, sondern Beschleuniger. Wir plädieren dafür, dass Requirements Engineering als strategische Investition in Qualität und Vertrauen verstanden wird – nicht als administrativer Aufwand.
Nachhaltigkeit & GreenIT: Zukunftsfähigkeit neu definiert
Mit der Zunahme energieintensiver KI-Systeme wächst auch die Verantwortung für nachhaltige Softwarearchitektur. Nachhaltigkeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein zentrales Qualitätskriterium. Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Aspekte künftig integraler Bestandteil jeder Architektur- und Technologieentscheidung werden. Das bedeutet:
bewusste Auswahl ressourcenschonender Frameworks
Planung für Langlebigkeit und Wartbarkeit
Orientierung an Standards wie dem Blauen Engel
Zukunftsfähige Software ist grün gedacht – von der Architektur bis zum Lebenszyklus.
User Experience, Requirements Engineering und Artifitial Intelligence: Drei Disziplinen – ein Ziel
UX, Requirements Engineering und KI nähern sich immer stärker an. Die Zukunft gehört interdisziplinären Teams, die Technik, Empathie und Datenintelligenz verbinden. Durch Methoden wie Domain Storytelling, User Research und iteratives Prototyping entsteht eine gemeinsame Sprache zwischen allen Beteiligten. So werden Anforderungen nicht nur dokumentiert, sondern verstanden, erlebt und überprüft. Unser Anspruch: Wir gestalten Prozesse, die Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen – und Technologien, die ihnen dienen.
Fazit: Leadership im Wandel
Die Modern RE 2025 hat eines gezeigt: Requirements Engineering steht an einem Wendepunkt. Zwischen KI, UX und Nachhaltigkeit entsteht ein neues Verständnis von Qualität – weg vom reinen Prozessdenken, hin zu einem menschzentrierten, intelligenten und verantwortungsvollen Engineering. Wir gestalten diesen Wandel aktiv mit – für ein RE, das besser, durchdachter und wirkungsvoller ist. Ob beim nächsten Usability Testessen oder mit unserem HDC-To-Go Ansatz. Sprechen Sie uns an!
Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Was sind Story Points im agilen Projektmanagement?
Story Points sind eine relative Maßeinheit, mit der agile Teams die Komplexität, das Risiko und damit den Aufwand einer Aufgabe (User Story) bewerten. Sie ersetzen Zeitschätzungen in Stunden oder Tagen und ermöglichen eine realistische, vergleichbare und personenunabhängige Aufwandsschätzung innerhalb von Scrum- oder Kanban-Teams. Story Points fördern den Teamdialog, verhindern Fehlkalkulationen und bilden die Basis für die Team Velocity, also die pro Iteration umgesetzte Arbeitsmenge.
Diese Definition ist leicht zu verstehen – die Umsetzung dagegen selten trivial. In unseren Projekten erleben wir immer wieder, dass der Umgang mit Story Points viel über das Verständnis von Agilität verrät. Viele Projektleiter kennen das: Die Aufwandsschätzung steht, doch die Realität sieht ganz anders aus. In klassischen Projekten wird akribisch in Stunden und Tagen geplant – oft mit dem Anspruch, alles exakt vorherzusagen. In der Praxis führt das selten zu Sicherheit, sondern eher zu Enttäuschung.
Agile Methoden stellen diesen Ansatz auf den Kopf. Statt alles im Voraus zu definieren, wird nur das geschätzt, was aktuell am wichtigsten ist: die Features mit dem höchsten Kundennutzen. Diese werden in User Stories heruntergebrochen und schrittweise umgesetzt. So entstehen Planbarkeit, Flexibilität – und echte Lernzyklen.
Die Frage lautet also nicht mehr: Wie lange dauert das gesamte Projekt? Sondern: Wie viel Mehrwert können wir in der nächsten Iteration liefern?
Vom Projektplan zum Feature-Backlog: Prioritäten statt Perfektion
Im agilen Umfeld dient das Feature-Backlog als dynamische Roadmap. Jedes Feature ist eine Funktion mit erkennbarem Mehrwert für den Kunden. Das Backlog ist priorisiert: Oben stehen die Themen, die den größten Nutzen oder das größte Risiko tragen. Eine realistische Schätzung der oberen Features ist doppelt wertvoll:
Sie macht Release-Planung und Roadmapping möglich.
Sie hilft, Aufwand und Nutzen gegeneinander abzuwägen.
Praxis-Tipp: In Projekten der S&N Group nutzen Teams häufig eine einfache Matrix: Kundennutzen vs. Aufwand (in Story Points). So lassen sich Features transparent priorisieren – und Quick Wins schneller umsetzen.
Von Features zu Stories: Kleine Einheiten, klare Ergebnisse
Bevor ein Feature umgesetzt wird, wird es in kleinere Stories zerlegt – Arbeitspakete, die innerhalb einer Iteration (z. B. einem Scrum-Sprint) abgeschlossen werden können. Dieses Vorgehen schafft Transparenz und Messbarkeit: Jede Story ist ein kleines, fertiges Ergebnis. Nach jedem Sprint kann das Team zeigen, was entstanden ist – und Kundenfeedback direkt einfließen lassen. Genau an dieser Stelle kommt das Schätzen mit Story Points ins Spiel. Dabei wird im Rahmen eines Planning Pokers jede Story geschätzt.
Warum Zeit kein gutes Maß ist
Zeitschätzungen wirken präzise, sind aber trügerisch. Ob eine Aufgabe zwei oder fünf Tage dauert, hängt von vielen unvorhersehbaren Faktoren ab:
Wer setzt sie am Ende um?
Welche Hindernisse tauchen auf?
Wie reibungslos läuft die Zusammenarbeit?
Diese Faktoren beeinflussen die Schätzung mit Story Points nicht. In agilen Teams geht es nicht um Stunden, sondern um Komplexität, Unsicherheit und Aufwand. Das ist der Kern von Story Points. Welche Auswirkungen fehlende oder falsch verstandene Schätzungen in der Praxis haben können, zeigt folgendes Beispiel:
Erfahrungen aus einem Kundenprojekt In einem Projekt aus dem Bankenumfeld arbeitete das Team mit User Stories und festen Sprintlängen, verzichtete jedoch bewusst auf jede Form der Aufwandsschätzung. Die Motivation dahinter war nachvollziehbar: Im Team bestand die Sorge, dass Schätzungen später zur Leistungsbewertung herangezogen würden. In der Praxis führte dieser Ansatz jedoch zu einem anderen Problem. Da unklar blieb, wie viel Arbeit realistisch in einen Sprint passt, konnten rund 90 % der geplanten Stories nicht abgeschlossen werden und wanderten regelmäßig in den nächsten Sprint. Als das Team sich darauf einigte, Story Points testweise einzuführen, verlagerte sich die Diskussion im Planning Poker. Statt über Zeit zu sprechen, stand zunehmend die Frage im Mittelpunkt, ob eine Story innerhalb der Sprintlänge überhaupt sinnvoll umsetzbar ist. Viele Stories wurden daraufhin kleiner geschnitten oder neu strukturiert. Das Ergebnis: Bereits nach kurzer Zeit stieg die Abschlussquote auf über 90 %. An die Stelle von Frust über unerledigte Arbeit traten sichtbare Ergebnisse und ein spürbares Erfolgserlebnis im Team.
Dieses Beispiel zeigt, dass Story Points nicht zur Kontrolle dienen, sondern helfen, Arbeit realistisch zu strukturieren und planbar zu machen.
Story Points: Aufwand sichtbar machen
Story Points messen nicht benötigte Zeit, sondern den relativen Aufwand einer Story. Teams schätzen gemeinsam, wie komplex oder riskant eine Aufgabe im Vergleich zu anderen ist. Ein gängiges Hilfsmittel ist die Fibonacci-Skala (1, 2, 3, 5, 8, 13, 21). Der wachsende Abstand zwischen den Zahlen drückt die zunehmende Unsicherheit bei großen Aufgaben aus.
Beispiel aus der Praxis
2 Punkte: Kleine, klar definierte Aufgabe (z. B. Button hinzufügen).
5 Punkte: Mittelgroße Story mit Abhängigkeiten (z. B. Formular mit Validierung).
13 Punkte: Komplexes Thema mit unklarer Schnittstelle oder neuem Framework.
Erfahrung aus der Praxis: Was oft schiefläuft
Viele Teams führen Story Points ein – und erleben Frust. Warum? Weil sie versuchen, sie in Stunden umzurechnen. Das zerstört den eigentlichen Zweck: relative Vergleichbarkeit und Unabhängigkeit von Personen.
Typische Stolperfallen
Story Points als Leistungskennzahl missbraucht: Velocity wird zur KPI – das erzeugt Druck statt Vertrauen.
Schätzungen ohne Referenzen: Ohne Beispiele aus der Vergangenheit bleibt jedes Team unsicher.
Zu große Stories: Wenn eine Story zu groß ist, hilft keine Punktzahl – sie muss aufgeteilt werden.
Einblick in die Praxis Bei der S&N Group beginnen Teams meist mit einer „Baseline Story“ – einer kleinen, bekannten Aufgabe mit festgelegten 2 Punkten. Alles andere wird im Vergleich dazu geschätzt. Nach wenigen Sprints entsteht so eine gemeinsame Sprache für Aufwand. In einem Kundenprojekt haben wir eine Referenz-Story-Tabelle erstellt, die beispielhafte Stories aus früheren Sprints charakterisiert und eine Komplexitätsangabe enthält. Die Komplexität wurde von Entwicklern im Vorfeld eines Sprints geschätzt und nach dem Sprint validiert, ob die Schätzung zutreffend war. In Folge-Sprints nutzen wir diese Referenz-Stories, um neue Stories mit ähnlichen Eigenschaften zu schätzen. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft Referenz-Stories aus einem S&N Kundenprojekt.
Team Velocity: Lernen aus Erfahrung
Nach einigen Iterationen zeigt sich, wie viele Story Points ein Team durchschnittlich umsetzt – die sogenannte Velocity. Sie ist keine Bewertung, sondern ein Erfahrungswert:
Wie viel kann dieses Team in diesem Kontext pro Iteration schaffen?
Die Velocity stabilisiert sich nach einigen Sprints und wird zur Grundlage für realistische Planung und Forecasting. Aber: Sie darf nicht als Zielgröße missverstanden werden. Ein Team, das seine Velocity künstlich steigert, verliert den Fokus auf Qualität und Kundennutzen.
Wie schätzt man mit Story Points? Unsere Best Practices.
Diskussion statt Abstimmung: Schätzen ist ein Lernprozess – unterschiedliche Einschätzungen sind wertvoll.
Keine Umrechnung in Stunden: Das ist gegen den agilen Gedanken.
Regelmäßig kalibrieren: Vergleicht neue Stories mit alten Referenzen.
Große Stories aufteilen: Alles über 13 Punkten sollte zerlegt werden.
Velocity als Lerninstrument verstehen: Nicht: „Wie schnell sind wir?“, sondern: „Was hindert uns?“
Vorteile in der täglichen Praxis
Realistischere Planung: Teams planen mit Erfahrungswerten, nicht Wunschdenken.
Bessere Priorisierung: Aufwand und Nutzen werden vergleichbar.
Mehr Transparenz: Kunden und Stakeholder sehen Fortschritt in verständlicher Form.
Teamverständnis wächst: Gemeinsames Schätzen fördert Kommunikation und Vertrauen.
Fazit: Story Points sind kein Ziel – sie sind ein Werkzeug zum Lernen
Story Points sind mehr als eine Schätzmethode. Sie sind ein Kommunikationsinstrument.
„Story Points fördern Diskussion statt Illusion. Beim gemeinsamen Schätzen entsteht Verständnis im Team – oft wertvoller als die Zahl selbst.“ Jürgen Tacken
Story Points schaffen ein gemeinsames Verständnis von Aufwand, fördern Dialog und ermöglichen kontinuierliche Verbesserung. Teams, die Story Points richtig einsetzen, gewinnen Planungssicherheit, ohne ihre Agilität zu verlieren. Wie wir agile Schätzmethoden auch in klassischen Projekten einsetzen, erzählen wir in einem nächsten Blog-Artikel. Stay tuned!
Sprechen Sie mit unseren Experten
Sie möchten Story Points in Ihrem Projektumfeld einführen oder Ihre agile Planung professionalisieren? Die S&N Group unterstützt Sie mit langjähriger Erfahrung aus agilen Softwareprojekten, Coachings und Transformationen.
Die S&N Group begleitet Unternehmen bei der Einführung agiler Methoden, bei digitalen Transformationen sowie in anspruchsvollen Softwareprojekten. Unsere Expertinnen und Experten verbinden technologische Exzellenz mit agiler Umsetzungserfahrung aus über 35 Jahren Projektpraxis – mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen zu schaffen, die im Arbeitsalltag wirklich funktionieren.
Dr. Jürgen Tacken hat zahlreiche Kunden der S&N Group als Scrum Master und agiler Coach begleitet. Seine Leidenschaft ist es, Teams so zu befähigen, dass agile Methoden echten Mehrwert liefern – und nicht nur auf dem Papier existieren. Der Fokus liegt dabei auf wirksamer Zusammenarbeit, klarer Kommunikation und einer Arbeitsweise, die Motivation, Vertrauen und erfolgreiche Projektergebnisse fördert.
Dr. Baris Güldali ist Methodenexperte für klassische und agile Softwareentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen in der agilen Transformation und der kontinuierlichen Qualitätssicherung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Vermittlung geeigneter Methoden, deren praxisnaher Einsatz sowie die nachhaltige Befähigung von Projektteams. Seine fundierten Kenntnisse basieren auf umfangreicher Praxiserfahrung im Qualitätsmanagement sowie auf vielfältigen Forschungsaktivitäten. Darüber hinaus ist er als Mitglied im Leitungsgremium der Fachgruppe Test, Analyse und Verifikation von Software (TAV) der Gesellschaft für Informatik e. V. breit vernetzt.
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Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Am 31. Juli 2025 kamen über 160 Mitarbeitende und Gäste der S&N Group AG an der ZM2 in Paderborn zum diesjährigen S&N Summit zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, Impulse zu setzen, voneinander zu lernen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft technologischer Entwicklungen und Zusammenarbeit zu werfen.
Im Fokus des Tages standen praxisnahe Fachvorträge, Workshops und interaktive Formate rund um aktuelle IT-Themen. Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem über:
Künstliche Intelligenz & Agentic Workflows
Moderne Softwarearchitekturen
Low-Code-Ansätze
User Experience & Eye-Tracking
Methodische Best Practices aus der Projektarbeit
Highlights
Ein besonderes Highlight boten die Impulse unserer externen Gäste:
Tobias Christen sprach über Post-Quanten-Safety.
Michael Piegsa verglich selbstorganisierte Teams mit Jugendlichen in der Pubertät – ungewöhnlicher, aber treffend.
Jens Wagner und Joachim Nelz zeigten, wie Architekturreviews zur nachhaltigen Gestaltung von IT-Systemlandschaften beitragen können.
Neben den fachlichen Inhalten bot der S&N Summit vor allem auch Raum für Begegnung und Austausch über Standort- und Teamgrenzen hinweg – ein Aspekt, der von den Teilnehmenden mehrfach als besonders wertvoll hervorgehoben wurde.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben – auf der Bühne, hinter den Kulissen oder als aktive Teilnehmende. Den gelungenen Ausklang fand der Tag bei Getränken und Gesprächen in der Libori-Lounge am Jühenplatz.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten S&N Summit!
Unser Recap-Video vermittelt einen Einblick in die Atmosphäre, Themen und Menschen des Tages:
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Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Platz 20 im Lünendonk-Ranking unterstreicht Innovationsstärke
S&N Group stärkt Marktposition als innovativer IT-Dienstleister – Platz 20 im Lünendonk-Ranking bestätigt Vertrauen und Leistungsstärke
Die S&N Group freut sich, auch in diesem Jahr mit Platz 20 im renommierten Lünendonk-Ranking der größten mittelständischen IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland vertreten zu sein. Diese Platzierung spiegelt weit mehr als eine bloße Zahl wider: Sie ist Ausdruck unseres beständigen Erfolgs, unserer hohen Kundenzufriedenheit und unserer Innovationskraft in einem dynamischen Marktumfeld.
Warum Kunden auf die S&N Group vertrauen
Unsere stabile Marktposition resultiert aus einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden und die konsequente Weiterentwicklung unseres Portfolios. Auch in Zukunft setzen wir auf innovative Technologien und maßgeschneiderte Lösungen, die den digitalen Wandel unserer Kunden aktiv vorantreiben. Im Fokus stehen dabei insbesondere Künstliche Intelligenz, die End-to-End-Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie eine souveräne Cloud-Anbindung, die Sicherheit und Skalierbarkeit garantiert. Durch diese zukunftsorientierten Portfolio-Bausteine schaffen wir nachhaltige Mehrwerte und unterstützen Unternehmen dabei, ihre Digitalisierungspotenziale voll auszuschöpfen.
Ausblick auf 2025 und darüber hinaus
Die diesjährige Lünendonk-Studie zeigt zwar ein insgesamt verlangsamtes Wachstum in der Branche, was vor allem an temporären Anpassungen der Digitalisierungsbudgets liegt. Mit Blick auf 2025 und 2026 sind wir jedoch optimistisch: Erwartete Wachstumsraten von 7,2 % beziehungsweise 9,6 % belegen einen positiven Trend, den wir mit unserem breiten Leistungsangebot und hoher Innovationskraft maßgeblich mitgestalten werden.
„Unsere Platzierung im Lünendonk-Ranking bestätigt die hohe Professionalität und das Vertrauen, das unsere Kunden in die S&N Group setzen“, sagt Markus Beverungen, Vorstand der S&N Group. „Wir verstehen uns als verlässlicher Partner für den digitalen Wandel und setzen konsequent auf innovative Technologien und End-to-End-Lösungen. So schaffen wir nicht nur nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden, sondern sichern auch unser eigenes Wachstum.“
Die vollständige Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland 2025“ erscheint Ende Juli und ist kostenfrei verfügbar. Das Ranking gilt als maßgebliches Branchenbarometer für den mittelständischen IT-Dienstleistungssektor und bestätigt die Leistungsstärke der S&N Group als Treiber digitaler Transformation.!
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Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Methoden-Bootcamp: Entscheidungsfindung mit FORDEC
Das Methoden-Bootcamp ist ein neues Weiterbildungsformat bei S&N, das praxisnahe Werkzeuge für den Arbeitsalltag vermittelt. Thema der Auftaktsession war eine aus der Luft- und Raumfahrt stammende Methode zur strukturierten Entscheidungsfindung: FORDEC. Diese Methode bietet eine klare Struktur für Situationen, in denen Entscheidungen schnell, nachvollziehbar und unter Unsicherheit getroffen werden müssen. Trainerin und Moderatorin des Bootcamps ist Miriam Sasse. Für die erste Session war als externer Gast Joachim Pfeffer eingeladen, erfahrener Pilot und Trainer für Crew Resource Management (CRM). Joachim brachte wertvolle Einblicke aus seiner fliegerischen Praxis ein, ergänzt durch Beispiele aus dem agilen Arbeitsumfeld.
Grundlagen der Methode FORDEC
Die Methode FORDEC wurde ursprünglich in der Luftfahrt entwickelt und ist dort Bestandteil der verpflichtenden CRM-Trainings. Ziel ist es, auch in komplexen und kritischen Situationen fundierte Entscheidungen zu treffen, unter Zeitdruck Prioritäten zu setzen und sich dabei gegen kognitive Verzerrungen abzusichern.
FORDEC steht für: F – Facts (Fakten sammeln) O – Options (Handlungsoptionen identifizieren) R – Risks & Benefits (Risiken und Chancen abwägen) D – Decision (eine Entscheidung treffen) E – Execution (die Umsetzung planen) C – Check (Reflexion und Nachkontrolle)
Obwohl die Ursprünge im Cockpit liegen, lässt sich FORDEC hervorragend auf andere Berufsfelder übertragen – insbesondere auf Führung, agile Produktentwicklung oder Projektmanagement. Die Methode bietet:
Struktur für Entscheidungsprozesse
Reduktion von Bauchentscheidungen
Nachvollziehbarkeit für Stakeholder
Verbesserung der Teamkommunikation
Förderung psychologischer Sicherheit
Zitat aus dem Training: „Wenn ich im Workshop höre: ‚Da müsste mal jemand entscheiden‘, dann springt bei mir innerlich FORDEC an.“
Die sechs FORDEC-Schritte im Detail
Facts – Die Situation objektiv erfassen
Faktenanalyse ohne Bewertung. Unterschied zwischen Beobachtung und Interpretation bewusst machen. Werkzeuge wie Checklisten, Fehlerprotokolle, Feedback-Daten, Interviews, Beobachtungsberichte oder Anforderungsworkshops sind hier gute Unterstützer.
Options – Möglichst viele Handlungsalternativen sammeln
Kreativität zulassen, keine Bewertung in dieser Phase: Hier ist eine Vielfalt an Ideen erwünscht. Gerade Design Thinking bietet mit Brainstorming Techniken, Methoden wie 6-3-5 Methode oder Morphologischer Kasten einige Hilfsmittel. Auch können Optionen mittels Google-Befragung oder KI-Unterstützung gesammelt werden.
Risks & Benefits – Abwägen von Risiken und Chancen
Systematische Analyse der Vor- und Nachteile jeder Option. Nutzung von Tools wie SWOT, Risikomatrix, Pro-Contra-Liste, Nutzwertanalyse etc.
Decision – Die Entscheidung festhalten
Klare, schriftliche Festlegung der Entscheidung und Missverständnisse vermeiden. Hier helfen das Decision Canvas, Entscheidungsprotokolle, Dot-Voting, und viele mehr. Wir sprachen auch darüber, wie Entscheidungen im Konsens, Konsent, im Einzelentscheid oder Mehrheitsentscheid getroffen werden können.
Execution – Umsetzung planen und Verantwortlichkeiten klären
Konkretisierung der Schritte, Zuweisung von Aufgaben, Nachverfolgung einplanen. Unterstützen können hier Protokolle, To-Do-Listen, Task-Boards und das 4-Augen-Prinzip.
Check – Überprüfung und Feedbackschleife
Retrospektive, Lessons Learned, kontinuierliche Verbesserung durch erneutes Durchlaufen von FORDEC.
Beispiele aus Luftfahrt und Arbeitsalltag
Joachim Pfeffer schilderte eindrucksvoll reale Flugbeispiele, in denen FORDEC explizit oder implizit angewendet wurde. Zentral war das Thema Autoritätsgradient – also wie Hierarchie Entscheidungsfindung beeinflusst – und die Rolle psychologischer Sicherheit. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung eines geschützten Rahmens, in dem auch kritische oder unpopuläre Meinungen geäußert werden können.
Die Methode FORDEC wurde auf verschiedene Kontexte im Arbeitsalltag übertragen, z. B. bei Teamentscheidungen, im Projektmanagement und bei Management-Reports. Teilnehmende berichteten von Anwendungen, in denen FORDEC als Vorlage für Entscheidungsvorlagen oder in Workshops genutzt wurde.
Übungen und Austausch im Training
Die Teilnehmenden arbeiteten in Kleingruppen und erprobten FORDEC an eigenen Entscheidungsbeispielen. Dabei wurde Wert auf Timeboxing und das Durchlaufen aller Schritte gelegt. In der Reflexion wurde deutlich, wie hilfreich die Struktur ist, um unbewusste Vorannahmen zu erkennen, Optionen zu kombinieren oder Risiken gezielter zu formulieren.
Ein inspirierendes Beispiel wurde aus dem Hotel Schindlerhof in Nürnberg berichtet: Dort wird jährlich ein ‚GAU-Workshop‘ durchgeführt, in dem Mitarbeitende mögliche Katastrophenszenarien beschreiben und präventiv Lösungsideen erarbeiten. Dies zeigt: FORDEC kann auch für Worst-Case-Vorbereitung und mentale Resilienz genutzt werden.
Das Training zeigte eindrucksvoll, wie Methoden aus sicherheitskritischen Branchen wie der Luftfahrt auch im Unternehmensalltag hilfreich sein können. FORDEC bietet nicht nur eine klare Struktur, sondern fördert auch Offenheit, Transparenz und Qualität in Entscheidungsprozessen.
Ein starkes Werkzeug für den methodischen Werkzeugkoffer – mit hohem Potenzial für Führung, Teamarbeit und agile Projekte.
Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Die S&N Group AG hat am Standort Paderborn die ISO/IEC 27001:2022 Zertifizierung erlangt. Diese international anerkannte Norm bestätigt, dass wir höchste Standards im Umgang mit Informationen und deren Schutz einhalten. Hierfür haben wir für unseren Unternehmensverbund ein Informationsmanagementsystem aufgesetzt, das einen systematischen und strukturierten Rahmen gibt, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, Risiken auf das mögliche Minimum zu reduzieren und somit die Informationssicherheit innerhalb unserer Organisation zu gewährleisten.
„Die erfolgreiche Zertifizierung ist ein weiterer bedeutender Schritt in unserer kontinuierlichen Bemühung, das Vertrauen unserer Kunden, Mitarbeiter und Dritter zu stärken und ihre Daten bestmöglich zu schützen“ sagt Ulrike Wilhelmstroop, Leitung Organisationsmanagement & Compliance bei der S&N Group AG. „Sie zeigt, dass wir proaktive Maßnahmen ergreifen, um den höchsten Sicherheitsstandards gerecht zu werden und unterstreicht unser Engagement für die Sicherstellung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen.“
Ulrike Wilhelmstroop, Leitung Organisationsmanagement & Compliance bei der S&N Group AG.
Mit der Erlangung der ISO/IEC 27001:2022 Zertifizierung demonstriert die S&N Group AG die Fähigkeit, eine langfristige, robuste Sicherheitsstrategie zu verfolgen, die den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt gerecht wird. Das Zertifikat gilt für drei Jahre und unterliegt einer jährlichen Überprüfung durch eine externe Zertifizierungsstelle. Der Zertifizierungsprozess umfasst unter anderem die Analyse und Optimierung interner Sicherheitsprozesse sowie die regelmäßige Schulung der Mitarbeitenden zu aktuellen Sicherheitsanforderungen.
„Als IT-Dienstleister gehört es zu unserem Selbstverständnis, auch in Zukunft in die Weiterentwicklung unserer Sicherheitsmaßnahmen zu investieren“, ergänzt Wilhelmstroop. „Das eingesetzte Informationssicherheits-Managementsystem wird über den zertifizierten Standort Paderborn hinaus von allen Mitarbeitenden des Unternehmensverbunds getragen und gelebt. Unser Anspruch ist es, nicht nur den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, sondern als Unternehmen einen vorbildlichen Umgang mit Informationen und personenbezogenen Daten zu pflegen. Wir freuen wir uns sehr, dass unser Engagement durch die Zertifizierung bestätigt wurde.“
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Anfang 2026 wurden S&N Invent und S&N CQM zusammengeführt. Die gebündelte Expertise in Software Quality und Governance stärkt das Leistungsportfolio – besonders im Kontext KI-getriebener Softwareentwicklung. Kunden profitieren von klaren Strukturen und gleichbleibender Qualität.
Neue Partnerschaft mit STACKIT: S&N erweitert sein Cloud-Portfolio um souveräne, in Europa betriebene Cloud-Infrastrukturen. Ergänzend zur Google-Partnerschaft ermöglichen wir hybride und Multi-Cloud-Strategien für datenschutzkonforme, leistungsfähige Cloud-Lösungen.
Wie KI, UX und Nachhaltigkeit das Requirements Engineering verändern – und wie unser Ansatz „HCD-To-Go“ Human-Centered Design praxisnah in Projekte bringt.
Michael und Thorben sind unsere Experten bei der Einführung unserer Flottenmanagement-Lösung und unserem Dokumentenmanagement-System. Du hast Fragen? Dann sprich sie gerne an!