Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit
Das Projekt ist eine großangelegte Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit, um auch in Zukunft zuverlässig die Auszahlung von Sozialleistungen zu gewährleisten
S&N@ BDK Bank
S&N hat die Kernbanksoftware der BDK Bank, Cassiopae, mit einem Lift&Shift-Ansatz modernisiert und in die AWS Cloud migriert. Effizient, stabil und zukunftssicher.
Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
Die BDK Bank zählt zu den führenden herstellerunabhängigen Autobanken im deutschen Markt. Ihr Kernauftrag: individuelle Mobilität durch attraktive Finanzdienstleistungen ermöglichen – mit einem umfassenden Produktportfolio und kompetenter Beratung rund um das Thema Automobil.
Das Leistungsspektrum der BDK umfasst Fahrzeugfinanzierung, Fahrzeugleasing, Händlerfinanzierung, Versicherungen sowie digitale Services. Dabei steht stets die Verbindung aus attraktiven Konditionen und einem Höchstmaß an Sicherheit im Vordergrund.
Ausgangslage
Der technische Unterbau von Cassiopae war vor der Umstellung erheblich in die Jahre gekommen. Die Software lief in einem dedizierten Rechenzentrum, dessen Betrieb rund um die Uhr erhebliche Kosten verursachte, ohne die nötige Flexibilität für zukünftige Anforderungen zu bieten.
Die Abhängigkeit von einem externen Rechenzentrumsbetreiber sowie fehlende Skalierbarkeit stellten wachsende Risiken dar. Die BDK Bank erkannte die Notwendigkeit, die Kontrolle über die eigene Infrastruktur zurückzugewinnen und die technologische Basis für die nächsten Jahre zukunftssicher zu gestalten.
AIX als Basis war nicht mehr zeitgemäß und schränkte Weiterentwicklungsmöglichkeiten stark ein.
24/7-Rechenzentrumsbetrieb durch Dritte verursachte dauerhaft hohe Fixkosten ohne Flexibilität.
Keine direkte Kontrolle über Infrastruktur und Betrieb – Abhängigkeit von externen Dienstleistern.
Zielbild
Wechsel von AIX auf Red Hat 8.4 für ein modernes, stabiles Linux-Fundament.
Upgrade des Applikationsservers von Tomcat 7 auf Tomcat 9.
Wechsel von Java 6 auf OpenJDK 8 für verbesserte Sicherheit und Performance.
Unveränderte Bewahrung der Oracle-Datenbank, wie für Cassiopae erforderlich.

Die SOAP-basierten WebServices blieben vollständig erhalten. Damit haben wir eine unterbrechungsfreie Integration mit Umsystemen sichergestellt.
– Markus Eberling, Team Lead & Key Account Manager S&N Invent
Projektdurchführung
Die Migration wurde in klar abgestuften Phasen durchgeführt: Beginnend mit dem Technologie-Upgrade und dem Aufbau der Entwicklungsumgebung,
über integrierte Fachtests mit Umsystemen, bis hin zur finalen Produktivsetzung. Jede Phase wurde technisch getestet, bevor die nächste gestartet wurde.
Upgrade und DEV-Stage einrichten
Komponenten separat testen
Tests mit Umsystemen durchführen
Go-Live und Produktionsbetrieb
Herangehensweise

Nach der Auslieferung der technisch aktualisierten Cassiopae-Version haben wir die Anwendung auf einer EC2-Instanz (Amazon Elastic Compute Cloud) installiert. Den gesamten Aufbau vom Datenbankserver bis zur finalen Software-Installation haben wir gemeinsam mit der BDK Bank durchgeführt.
Zunächst haben wir die DEV-Stage isoliert aufgebaut und die Anwendung technisch geprüft. Im nächsten Schritt bauten wir sukzessive die weiteren Umgebungen (Abnahme, Produktion) auf. Ab diesem Zeitpunkt war der Fachbereich aktiv involviert und führte vollständige Anwendungstests durch.
S&N unterstützte gezielt bei der Bereitstellung von Testdaten sowie bei der Umstellung der FileTransfer-Strecken auf Managed File Transfer. Die WebServices wurden in allen Umgebungen ausgiebig getestet, bevor die Produktivumgebung final freigegeben wurde.
Ergebnis
Die neue Infrastruktur basiert vollständig auf AWS-Diensten und bietet der BDK Bank maximale Kontrolle. Die EC2-Instanz bildet das Herzstück, an das alle relevanten Systemkomponenten angebunden sind. Durch den durchdachten Aufbau bleibt die Systemarchitektur transparent und intern administrierbar. Die Migration bringt der BDK Bank technische und wirtschaftliche Mehrwerte:

S&N verfügt über umfangreiche Expertise mit Kernbankensystemen und Cloud-Computing. Diese tiefgreifende technische und fachliche Expertise hat dafür gesorgt, dass wir die Migration im ersten Anlauf erfolgreich bewältigt haben und uns das System stabil produktiv bei der täglichen Arbeit als Bank unterstützt.
– Sebastian Zielcke, Abteilungsleiter IT-Backoffice

Das Referenzprojekt der BDK Bank zeigt: Eine komplexe Migration von Kernbanksoftware in die AWS-Cloud gelingt mit der richtigen Expertise. Strukturiert, sicher und im ersten Anlauf. S&N verbindet tiefgreifendes Fachwissen in Kernbanksystemen mit moderner Cloud-Kompetenz.
Planen Sie eine ähnliche Migration oder haben Sie Fragen zu unserer Cloud-Expertise? Unsere Experten stehen Ihnen für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.
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03.03.2026

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die zentrale deutsche Bundesoberbehörde für Arbeitsmarktpolitik, zuständig für Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Förderung der Weiterbildung und Auszahlung von Lohnersatzleistungen wie dem Arbeitslosengeld. Sie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts, hat ihren Hauptsitz in Nürnberg und untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wir haben das größte SAP-System der deutschen Behörden erfolgreich nach S/4 konvertiert und zugleich das SRM-System neu implementiert und migriert.
Günter Schäfer , Technischer Projektleiter SAP-ERP#Konversion-FILOG
Das Projekt FILOG (Finanz- und Logistik-Systeme) ist eine großangelegte Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit, um auch in Zukunft zuverlässig die Auszahlung von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Bürgergeld oder Kindergeld sicherzustellen.
Das gesamte System ist den kritischen Infrastrukturen zu zuordnen und damit musste sichergestellt , dass es zu keinerlei Zahlungsausfällen während der Konvertierung und in den Phasen der Systemumstellung kommen durfte. Folgende Systeme mussten migriert werden:
Das Auszahlungsverfahren ERP Finanzen musste auf die neue technische Basis SAP S/4HANA gebracht werden, um die technischen und fachlichen Anforderungen erfüllen zu können.
SAP ECC System musste auf SAP S/4 HANA konvertiert werden, um eine neue umfangreiche Projekttypenlandschaft aufzubauen.
Zusätzlich musste die technische Integration des SRM-Systems mit den fachlichen Inhalten und einer Datenmigration in das SAP S/4HANA Systems durchgeführt werden.
Die technische Konversion, die Implementierung der Logistik-Funktionen, die Migration der Logistikdaten und die Überführung der Portal-Anwendungen in FIORI Oberflächen ist vollumfänglich zu den geplanten Terminen in der an Wochenenden eingeplanten Zeiten durchgeführt worden.
Bei der agilen Projektumsetzung waren Mitarbeiter der S&N Abiscon von der Planung bis zum Go-Live im Bereich Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Testmanagement, SAP-Administrator, SAP-HANA-DB-Administrator und SAP-Berechtigungsmanagement im Einsatz.
Das Ergebnis ist ein technisch aktuelles System, das die Anforderungen an ein KRITIS-System erfüllt und den Anwender mit neuen Oberflächen besser unterstützt.
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Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse und Nutzung einer Cloud-Native-Computing Architektur bei der DB Regio mit dem Einsatz von CETIS.
Seit mehr als einem Jahrzehnt setzen zahlreiche Verkehrsgesellschaften innerhalb der DB Regio eigenständige CETIS-Kassenlösungen mit Diebold-Nixdorf-Automaten ein. Die Integration dieser Lösungen in die jeweiligen Betriebsstrukturen und operativen Systeme variierte mitunter erheblich.
In einem strategischen Schritt hat sich die DB Regio dazu entschlossen, nicht nur die Prozesse, sondern auch den Betrieb der CETIS-Kassenlösung zu vereinheitlichen. Die Anbindung an das zentrale Erlös-Management-System (EMS) war dabei lediglich ein Aspekt von vielen. Zusätzlich sollte eine netzzentrale, skalierbare Infrastruktur geschaffen werden, die die Integration weiterer Standorte und Kassensysteme ermöglicht. S&N Invent stellt hierfür eine speziell auf die AWS-Cloud-Plattform abgestimmte CETIS-Lösung zur Verfügung, die entsprechend der Anforderungen flexibel skaliert werden kann.

Um eine reibungslose Bereitstellung und Aktualisierung zu gewährleisten, stellt S&N Invent Releases über eine private Registry zur Verfügung. Diese umfassen Container-Images und Helm-Charts, die von der DB Regio auf Knopfdruck synchronisiert und deployed werden können.
Gemeinsam mit dem Kunden wurde eine maßgeschneiderte Infrastruktur in AWS aufgebaut. Hierbei fiel die Wahl auf Kubernetes im Fargate-Modus, Amazon EFS und Amazon Aurora, da bereits positive Erfahrungen mit diesen Lösungen im erweiterten Umfeld gemacht wurden.
Aktuell werden an über 40 Standorten im gesamten Bundesgebiet Kassensysteme betrieben. Busfahrer haben die Möglichkeit, ihre Umsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit nach Abschluss ihrer Schicht einzuzahlen. Die Abrechnung gegen das EMS erfolgt automatisiert, und es werden nahezu wöchentlich weitere Standorte integriert.
Mit CETIS.CH hat S&N Invent eine flexibel anpassbare und leicht integrierbare Basislösung entwickelt, um die Verarbeitung von Bargeld mit Hilfe passender Geldbearbeitungssysteme zu automatisieren und nahtlos in die internen Buchungs- und Controlling-Prozesse zu integrieren. Die Nutzung dieser Lösung bringt zahlreiche Vorteile mit sich, darunter eine erhöhte Servicequalität und Verfügbarkeit rund um die Uhr, eine beschleunigte Bargeldverarbeitung, eine verbesserte Sicherheit bei der Bargeldverarbeitung sowie eine reduzierte Fehleranfälligkeit.
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Schon seit einiger Zeit hatte die Kassenlösung CETIS ihr Einsatzgebiet über die deutschen Grenzen hinaus erweitert. Mit der AIDAnova ist diese Lösung auch in internationalen Gewässern im Einsatz. An Bord stehen vier Diebold Nixdorf Kassenautomaten, gesteuert über CETIS.CH, Passagieren aber auch den Crew-Mitgliedern 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Ein- und Auszahlungen vom Bordkonto, der Ausgleich des Bordkontos vor dem Check-out aber auch der Wechsel von einer Währung in die andere sind an den Automaten möglich. Ein besonderer Clou: Alle Zahlungen werden direkt mit dem Verrechnungssystem an Bord synchronisiert.

AIDAnova, das modernste Kreuzfahrtschiff von AIDA Cruises, ist ein Schiff der Superlative und Innovationen: 337m Länge, 20 Decks, 18 Restaurants, ein eigenes TV-Studio, Klettergarten, Wasserrutschen und vieles mehr. S&N Invent ist sicher, zusammen mit dem Partner Diebold Nixdorf, eine weitere Innovation auf dem Schiff konzipiert und umgesetzt zu haben: Ein „selbstbedientes“ Bargeldkassensystem.
Zunächst mag man sich fragen: „Wozu Bargeld?“. In der Tat, wer schon mal eine Kreuzschifffahrt unternommen hat, wird sich erinnern: Alle Bezahlprozesse an Bord werden über eine Chipkarte abgewickelt. Auf den zweiten Blick wird jedoch schnell klar, Bargeld spielt nach wie vor eine Rolle.
Neben den „Seetagen“ steuert das Schiff verschiedene Häfen an. Ein Großteil der Passagiere verlässt das Schiff und erkundet die Umgebung. Bei den Stopps in Ländern außerhalb der europäischen Währungsunion kann der Währungstausch in die jeweilige Landeswährung wichtig sein. An den CETIS Kassenautomaten können die Gäste zu jeder Zeit Geld oder besser „Währungen“ tauschen. Nach der Anmeldung mit der Bordkarte kann die gewünschte Währung und der Zielbetrag ausgewählt werden. Im Hintergrund bezieht das CETIS-System nun den tagesaktuellen Verkaufskurs und zeigt dem Bediener direkt den erforderlichen Zahlbetrag in EUR an. Zugleich öffnet der Automat die Einzahlbereitschaft. Ist der Zahlbetrag erreicht, zahlt der Automat die gewünschten Sorten aus. Etwaige Münzanteile, die bei der Umrechnung entstehen, werden dabei automatisch auf dem Bordkonto des Passagiers gutgeschrieben. Zuletzt gibt der Automat eine Quittung mit allen relevanten Informationen zu dem Wechselvorgang aus. Der Landgang kann beginnen!
Crew und Passagiere können über die CETIS Automaten natürlich während der Reise stets Geld auf ihr Bordkonto einzahlen. Gründe gibt es hierfür viele: Passagiere können zum Beispiel ihre Bargeldvorräte am Automaten einzahlen. Dort verweilen diese sicher bis zum Check-out auf dem Bordkonto. Im Crewbereich ist ein eigener Kassenautomat vorgesehen, den die Crew beispielsweise zur Einzahlung von Bargeld nutzt, das dann direkt dem Bordkonto gutgeschrieben wird. Natürlich können die Crewmitglieder im Rahmen ihres Guthabens auch jederzeit Auszahlungen von ihrem Bordkonto vornehmen.
Am Ende der Reise nutzen 10-20% der Gäste Bargeld zum Ausgleich des Bordkontos. Auch dieser Vorgang kann nun über die Kassensysteme abgewickelt werden. Die Funktion „Bordrechnung begleichen“ wird 12 Stunden vor Ende der Reise angeboten. Zumeist wird der Kunde nachzahlen. Hatte er sein Bordkonto jedoch zuvor gut gefüllt, wird natürlich auch Restguthaben ausgezahlt. In diesem Fall muss der Kunde sich über die PIN seiner Bordkarte legitimieren.

S&N Invent schaut gerne auf dieses erfolgreiche Projekt und die hervorragende Zusammenarbeit mit Aida Cruises sowie dem Partner Diebold Nixdorf zurück Wir freuen uns auf die Ausstattung des „Schwesterschiffes“ AIDAcosma im Dezember 2021.
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11.09.2025

Der erfolgreiche Start unseres SAP Add-Ons „fleet“ bei den Wiener Netzen, dem Netzbetreiber für mehr als 2 Millionen Menschen in Wien und Umgebung, markiert einen bedeutenden Meilenstein in der digitalen Transformation von Österreichs größtem Kombinetzbetreiber und eine wegweisende Entwicklung im Bereich des Flottenmanagements.
„Mit dem SAP Add-On fleet von S&N Abiscon GmbH steht uns nun eine Digitalisierungsplattform zur Verfügung, die keine Grenzen kennt. Wir sind beeindruckt von den Möglichkeiten und freuen uns auf die schrittweise Umsetzung. Vielen Dank für die perfekte Zusammenarbeit!“
Paul Schöberl, Leiter Facility Management
Durch das SAP Add-On „fleet“ profitieren die Wiener Netze nun von einer Vielzahl von Vorteilen. Die verbesserte Planung und Koordination von Fahrzeugen und Ressourcen führt zu einer Steigerung der Effizienz und einer Reduzierung der Betriebskosten. Darüber hinaus ermöglichen die erhöhte Transparenz und Kontrolle eine präzisere Überwachung und Analyse der Flottenaktivitäten, was wiederum zu fundierteren Entscheidungen führt.
In enger Zusammenarbeit mit den Expert*innen der Wiener Netze passten wir unser SAP Add-On fleet optimal auf die spezifischen Anforderungen und Prozesse des Unternehmens an.
Durch eine gründliche Analyse und maßgeschneiderte Anpassungen gelang es, eine Lösung zu entwickeln, die nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden konnte und so die Effizienz und Transparenz im Flottenmanagement der Wiener Netze steigert.
Zusätzliche Anforderungen der Wiener Netze, wie die GPS-Kartendarstellung der Poolfahrzeuge und ein digitales Fahrtenbuch auch in Verbindung mit Telemetrieboxen wurden ebenfalls erfolgreich umgesetzt und als neue Funktionen in fleet integriert.


Durch Schulungen und umfassende Betreuung wurde sichergestellt, dass alle Mitarbeiter*innen mit der neuen Lösung vertraut sind und diese effektiv nutzen können.
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dmTECH, Glory Global Solutions und S&N Invent kooperieren in einem Automatisierungsprojekt für Bargeldmanagement in dm-Märkten, in dem Backend-Integration, zentrales User- und Device-Management sowie Serviceprozesse konsequent umgesetzt wurden. Im Rollout wurde nun der 1000. Markt erfolgreich angebunden. S&N Invent entwickelt Algorithmen und Software und betreibt den zentralen Server für dmTECH.

dmTECH unterstützt als 100%-Tochter Deutschlands umsatzstärkstes Drogerieunternehmen. Mit über 800 Mitarbeitern ist dmTech dafür verantwortlich, innovative IT-Lösungen im Bereich Online-Shop und Kunden- und Mitarbeiter-Apps zu schaffen sowie die Digitalisierung der dm-Märkte voranzutreiben.
Dabei ist es eine besondere Herausforderung, auch die analogen Prozesse in den Märkten soweit wie möglich zu verschlanken und zu automatisieren. Kassen, Warenwirtschaftssysteme und Lieferanten wollen miteinander in Einklang gebracht und zentral verwaltet werden, um den Herausforderungen im Einzelhandel gerecht werden zu können. Die Filialbargeldbestände und das Bargeldmanagement sind dabei auch in Zeiten zunehmender elektronischer Bezahlung ein zentraler Faktor. Niemals darf zu wenig Wechselgeld vorhanden sein. Ebenso steigen Versicherungskosten, wenn zu viel oder nicht ausreichend gesichertes Bargeld vorhanden ist und die Kasse muss selbstverständlich immer stimmen. Noch in der jüngeren Vergangenheit wurde jede Kasse morgens und abends von Hand oder – etwas fortschrittlicher – teilautomatisiert gezählt. Der Prozess selbst wie auch der Zugang zum Tresor bedurfte weiterer personeller Überwachung. Ein erster Optimierungsschritt war die Einführung von Cash-Recyclern der Firma Glory Global Solutions, die das Geld ähnlich wie an einem handelsüblichen Geldautomaten computergestützt zählen und hinter Panzerstahl geschützt einlagern. Das erhöht die Sicherheit und schafft einen bedeutenden Zeitvorteil für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den dm-Märkten.
Die erfassten Daten der Maschine wurden dabei nur lokal gespeichert und mussten manuell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den filialunterstützenden Diensten zur Verbuchung gemeldet werden. Ebenfalls ausschließlich manuell erfolgte die Administration der Geräte-Zugriffslevel für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Benötigte Softwareupdates wurden händisch von Technikern auf die Maschinen per Vor-Ort-Einsatz ausgebracht. Eine vernetzte und zentralisiert bedienbare Lösung wurde dringend gebraucht.
dmTECH entschied sich, diese Herausforderung mit dem S&N Invent Softwareprodukt CETIS.EMC zu meistern.
CETIS.EMC übernimmt die Kommunikation der Stamm- und Buchungsdaten mit dem zentralen Backend in Echtzeit sowie das zentrale Management zeitgesteuerter Verteilung benötigter Softwareupdates auf den Geräten. Dies erlaubt dmTech eine zentrale Nutzerverwaltung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Echtzeit-Abgleich der Einnahmen einer Kassenschicht. Ebenso erledigen smarte Algorithmen in CETIS.EMC vollautomatisch das Cash Management, indem sie auf dem gesammelten Datenbestand einen Forecast vornehmen. Das erleichtert die Bargeldver- und -entsorgungsplanung der Geräte durch die Werttransportunternehmen. Dies wurde bisher ebenfalls manuell durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Basis von Erfahrungswerten gesteuert; heute werden nur noch auf zentraler Ebene globale Steuerungsparameter festgelegt. Durch die genauen Berechnungsmethoden von CETIS.EMC konnten damit Geldbestände reduziert und über die Hälfte der Anfahrten von Werttransportunternehmen eingespart werden.
Die zu CETIS.EMC zugehörige Agentensoftware ist bisher deutschlandweit in etwa 1000 dm-Märkten installiert und an den zentralen Server mit modernen IoT Security & Management-Technologien angebunden. Der Rollout weiterer 1000 Geräte wird folgen, was für den CETIS.EMC Server dank skalierbarer Container-Architektur keine technische Herausforderung darstellt.
S&N Invent betreibt die Applikation für dmTECH in einer Cloudumgebung
Ein automatisiertes Monitoring auf die Server- und Gerätekomponenten stellt die Stabilität der Lösung sicher, so dass am Beispiel des letzten Jahres Verfügbarkeitszeiten von 99,93% für den Server erreicht wurden. Selbst im Ausfallszenario geht nichts verloren, denn die Daten werden so lange in der Agentensoftware auf dem Gerät vorgehalten, bis diese vom Server auch empfangen wurden.
Insgesamt stellt CETIS.EMC damit ein verlässliches System zur Kosteneinsparung mit einer sehr hohen User-Akzeptanz in Filialen und in der zentralen Verwaltung für die dm-Drogeriemarktkette dar.
Die professionelle, zielgerichtete und harmonische Beziehung zwischen den Projektteams bei dmTECH, Glory Global Solutions und S&N Invent trägt einen wesentlichen Anteil zum Erfolg des Projekts bei.
S&N Invent dankt allen Beteiligten daher sehr herzlich und freut sich auf den weiteren Rollout und viele weitere gemeinsame Jahre Produktion!
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