Modernisierung von Cassiopae
& Migration in die AWS Cloud

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Die BDK Bank zählt zu den führenden herstellerunabhängigen Autobanken im deutschen Markt. Ihr Kernauftrag: individuelle Mobilität durch attraktive Finanzdienstleistungen ermöglichen – mit einem umfassenden Produktportfolio und kompetenter Beratung rund um das Thema Automobil.

Das Leistungsspektrum der BDK umfasst Fahrzeugfinanzierung, Fahrzeugleasing, Händlerfinanzierung, Versicherungen sowie digitale Services. Dabei steht stets die Verbindung aus attraktiven Konditionen und einem Höchstmaß an Sicherheit im Vordergrund.

Technologischer Handlungsbedarf
bei der BDK Bank

Veraltete Infrastruktur

Der technische Unterbau von Cassiopae war vor der Umstellung erheblich in die Jahre gekommen. Die Software lief in einem dedizierten Rechenzentrum, dessen Betrieb rund um die Uhr erhebliche Kosten verursachte, ohne die nötige Flexibilität für zukünftige Anforderungen zu bieten.

Strategische Risiken

Die Abhängigkeit von einem externen Rechenzentrumsbetreiber sowie fehlende Skalierbarkeit stellten wachsende Risiken dar. Die BDK Bank erkannte die Notwendigkeit, die Kontrolle über die eigene Infrastruktur zurückzugewinnen und die technologische Basis für die nächsten Jahre zukunftssicher zu gestalten.

Markus Eberling

Die SOAP-basierten WebServices blieben vollständig erhalten. Damit haben wir eine unterbrechungsfreie Integration mit Umsystemen sichergestellt.

– Markus Eberling, Team Lead & Key Account Manager S&N Invent

Projektdurchführung

Schritt für Schritt zur Cloud

Die Migration wurde in klar abgestuften Phasen durchgeführt: Beginnend mit dem Technologie-Upgrade und dem Aufbau der Entwicklungsumgebung,
über integrierte Fachtests mit Umsystemen, bis hin zur finalen Produktivsetzung. Jede Phase wurde technisch getestet, bevor die nächste gestartet wurde.

Technologieupgrade

Upgrade und DEV-Stage einrichten

Isolationstest

Komponenten separat testen

Integrationstest

Tests mit Umsystemen durchführen

Produkttivsetzung

Go-Live und Produktionsbetrieb

Stabile Systemlandschaft
durch strukturierte Umgebungs-
einführung und Testing

Cloud with Neon Wires, Futuristic Technology Background, Cloud Technology Concept

Nach der Auslieferung der technisch aktualisierten Cassiopae-Version haben wir die Anwendung auf einer EC2-Instanz (Amazon Elastic Compute Cloud) installiert. Den gesamten Aufbau vom Datenbankserver bis zur finalen Software-Installation haben wir gemeinsam mit der BDK Bank durchgeführt.

Zunächst haben wir die DEV-Stage isoliert aufgebaut und die Anwendung technisch geprüft. Im nächsten Schritt bauten wir sukzessive die weiteren Umgebungen (Abnahme, Produktion) auf. Ab diesem Zeitpunkt war der Fachbereich aktiv involviert und führte vollständige Anwendungstests durch.

S&N unterstützte gezielt bei der Bereitstellung von Testdaten sowie bei der Umstellung der FileTransfer-Strecken auf Managed File Transfer. Die WebServices wurden in allen Umgebungen ausgiebig getestet, bevor die Produktivumgebung final freigegeben wurde.

Messbare Mehrwerte nach der Migration

Die neue Infrastruktur basiert vollständig auf AWS-Diensten und bietet der BDK Bank maximale Kontrolle. Die EC2-Instanz bildet das Herzstück, an das alle relevanten Systemkomponenten angebunden sind. Durch den durchdachten Aufbau bleibt die Systemarchitektur transparent und intern administrierbar. Die Migration bringt der BDK Bank technische und wirtschaftliche Mehrwerte:

Reduzierte Dritt-abhängigkeit

Der externe Rechenzentrumsbetreiber wird nicht mehr benötigt. Die Infrastruktur wird fortan von BDK-internen Mitarbeitern eigenständig betreut. Das stärkt die operative Souveränität der Bank erheblich.

Optimierte Betriebkosten

Durch Cloud-native Mechanismen lassen sich Verfügbarkeiten der einzelnen Stages (DEV, QA, PROD) bedarfsgerecht anpassen. Nicht produktive Umgebungen können gezielt herunterskaliert werden. Das spart erhebliche Betriebskosten.

BDK

S&N verfügt über umfangreiche Expertise mit Kernbankensystemen und Cloud-Computing. Diese tiefgreifende technische und fachliche Expertise hat dafür gesorgt, dass wir die Migration im ersten Anlauf erfolgreich bewältigt haben und uns das System stabil produktiv bei der täglichen Arbeit als Bank unterstützt.

– Sebastian Zielcke, Abteilungsleiter IT-Backoffice
Systemintegration und Schnittstellen - Warum S&N

Ihre nächste Cloud-
Migration mit S&N

Das Referenzprojekt der BDK Bank zeigt: Eine komplexe Migration von Kernbanksoftware in die AWS-Cloud gelingt mit der richtigen Expertise. Strukturiert, sicher und im ersten Anlauf. S&N verbindet tiefgreifendes Fachwissen in Kernbanksystemen mit moderner Cloud-Kompetenz.

Unsere Kompetenzen

  • Technologieoffene Cloud- & Kernbanksystem-Expertise
  • Technologie-Upgrades & Modernisierung
  • Testmanagement & Go-Live-Begleitung
  • Über 35 Jahre Projekt-Erfahrung
  • Tiefgreifendes Know-how in regulierten Branchen
  • Schwerpunkt in der Integration geschäftskritischer Systeme

Sprechen Sie uns an

Planen Sie eine ähnliche Migration oder haben Sie Fragen zu unserer Cloud-Expertise? Unsere Experten stehen Ihnen für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.

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04.03.2026

Human-Centered-Design-To-Go und weitere UX-Trends in 2026

Ende Januar haben wir das örtliche Usability Testessen an unserem Paderborner Standort gehostet und damit eines unserer Key Take-aways von der letzten Modern RE umgesetzt: die frühe Einbindung der Nutzer:innen in UX-Fragen. Das Branchentreffen Modern RE fand im letzten Herbst statt und bietet eine Plattform für alle, die Requirements Engineering, UX und KI nicht isoliert betrachten, sondern als Schlüssel für zukunftsfähige Produktentwicklung sehen.

Human-Centered-Design-To-Go und weitere UX-Trends in 2026

Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.

Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“

In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.

  • Wir waren nicht nur Zuhörer:innen, sondern Impulsgeber:innen – mit eigenem Vortrag, praxisnahen Diskussionen und vielen inspirierenden Begegnungen. Unser Ziel: Die Zukunft des Requirements Engineerings aktiv mitgestalten – menschzentriert, datenbewusst und nachhaltig.
  • Human-Centered Design im Projektalltag: Unser Ansatz „HCD-To-Go“
  • In unserem Vortrag stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich Human-Centered Design (HCD) konsequent und effizient in den Projektalltag integrieren? Unsere Antwort: mit HCD-To-Go – unserem S&N Invent Ansatz, der Nutzerzentrierung greifbar, leichtgewichtig und alltagstauglich macht.

Was steckt dahinter?

HCD-To-Go ist unser methodischer Rahmen, um Human-Centered Design fest in Entwicklungsprozesse zu verankern. Der Ansatz basiert auf vier Prinzipien:

  • Frühe Einbindung realer Nutzer:innen schon in der Anforderungsanalyse
  • UX-Methoden, die zu agilen Prozessen passen, ohne zusätzliche Bürokratie
  • Prototyping und Storytelling als Kommunikationsbrücken zwischen RE, Entwicklung und Stakeholdern
  • Interdisziplinäre Teams, die gemeinsam Anforderungen verstehen, bewerten und weiterentwickeln

Das Ergebnis:

Human-Centered Design wird nicht als Zusatz verstanden, sondern als zentrale Haltung im Requirements Engineering. Wer Nutzer:innen früh einbindet, spart nicht nur Zeit und Ressourcen – er entwickelt Software, die gerne genutzt wird.
Unser Credo: Entscheident ist nicht nur die Technik sondern das Erlebnis.

Weitere Take-aways und Impulse von der Modern RE 2025

  • Frühe UX-Einbindung
    Nutzer:innen gehören in jede Phase – vom ersten Workshop bis zur Evaluation.
  • Gezielte KI-Unterstützung
    KI soll Denkprozesse beschleunigen, ohne Entscheidungsprozesse zu verzerren.
  • Realistische Zeitplanung
    RE-Phasen mit klaren Zielen, Feedbackschleifen und Pufferzeiten gestalten.
  • Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium
    GreenIT wird fester Bestandteil unserer Architektur-Reviews und Toolentscheidungen.

KI im Requirements Engineering: Unterstützung statt Ersatz

Ein Schwerpunkt der Modern RE 2025 war die Frage: Wie verändert KI das Requirements Engineering? Die Antwort ist klar: Künstliche Intelligenz wird zur strategischen Unterstützung – nicht zum Ersatz.
KI-Systeme wie Copilot oder spezialisierte LLMs können bereits heute:

  • Anforderungen strukturieren und zusammenfassen
  • Konsistenzprüfungen durchführen
  • erste Formulierungen für User Stories oder Testfälle vorschlagen

Doch entscheidend bleibt: KI ist nur so gut wie das menschliche Verständnis, das sie leitet. Darum setzen wir auf „KI mit Verantwortung“ – klare Qualitätsstandards, Transparenz in der Nutzung und ein Verständnis dafür, dass der Mensch die letzte Entscheidungsinstanz bleibt. KI wird dann wertvoll, wenn sie den RE-Prozess unterstützt und beschleunigt, aber nicht die menschliche Intuition ersetzt.

Qualität entsteht früh – und kostet Zeit

Ein wiederkehrendes Thema auf der Konferenz – und eines, das wir aus der Praxis nur bestätigen können – ist die systematische Unterschätzung von Aufwand und Wirksamkeit in frühen Projektphasen. Modellierung, Spezifikation und Testdesign werden häufig als notwendiges Übel gesehen – dabei sind sie die Grundlage für Qualität und Stabilität. Frühe Planung spart späte Korrekturen. Verbindliche Abstimmungen und Zeitpuffer sind keine Bremse, sondern Beschleuniger. Wir plädieren dafür, dass Requirements Engineering als strategische Investition in Qualität und Vertrauen verstanden wird – nicht als administrativer Aufwand.

Nachhaltigkeit & GreenIT: Zukunftsfähigkeit neu definiert

Mit der Zunahme energieintensiver KI-Systeme wächst auch die Verantwortung für nachhaltige Softwarearchitektur. Nachhaltigkeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein zentrales Qualitätskriterium. Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Aspekte künftig integraler Bestandteil jeder Architektur- und Technologieentscheidung werden. Das bedeutet:

  • bewusste Auswahl ressourcenschonender Frameworks
  • Planung für Langlebigkeit und Wartbarkeit
  • Orientierung an Standards wie dem Blauen Engel

Zukunftsfähige Software ist grün gedacht – von der Architektur bis zum Lebenszyklus.

User Experience, Requirements Engineering und Artifitial Intelligence: Drei Disziplinen – ein Ziel

UX, Requirements Engineering und KI nähern sich immer stärker an. Die Zukunft gehört interdisziplinären Teams, die Technik, Empathie und Datenintelligenz verbinden. Durch Methoden wie Domain Storytelling, User Research und iteratives Prototyping entsteht eine gemeinsame Sprache zwischen allen Beteiligten. So werden Anforderungen nicht nur dokumentiert, sondern verstanden, erlebt und überprüft. Unser Anspruch: Wir gestalten Prozesse, die Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen – und Technologien, die ihnen dienen.

Fazit: Leadership im Wandel

Die Modern RE 2025 hat eines gezeigt: Requirements Engineering steht an einem Wendepunkt. Zwischen KI, UX und Nachhaltigkeit entsteht ein neues Verständnis von Qualität – weg vom reinen Prozessdenken, hin zu einem menschzentrierten, intelligenten und verantwortungsvollen Engineering. Wir gestalten diesen Wandel aktiv mit – für ein RE, das besser, durchdachter und wirkungsvoller ist. Ob beim nächsten Usability Testessen oder mit unserem HDC-To-Go Ansatz. Sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner: Franziska Keuper & Rica Nieland

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Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit

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03.03.2026

Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die zentrale deutsche Bundesoberbehörde für Arbeitsmarktpolitik, zuständig für Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Förderung der Weiterbildung und Auszahlung von Lohnersatzleistungen wie dem Arbeitslosengeld. Sie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts, hat ihren Hauptsitz in Nürnberg und untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 

Wir haben das größte SAP-System der deutschen Behörden erfolgreich nach S/4 konvertiert und zugleich das SRM-System neu implementiert und migriert.

Günter Schäfer , Technischer Projektleiter SAP-ERP#Konversion-FILOG

Ausgangssituation der Modernisierung

Das Projekt FILOG (Finanz- und Logistik-Systeme) ist eine großangelegte Modernisierung der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit, um auch in Zukunft zuverlässig die Auszahlung von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Bürgergeld oder Kindergeld sicherzustellen.

Das gesamte System ist den kritischen Infrastrukturen zu zuordnen und damit musste sichergestellt , dass es zu keinerlei Zahlungsausfällen während der Konvertierung und in den Phasen der Systemumstellung kommen durfte. Folgende Systeme mussten migriert werden:

1. ERP Finance

Das Auszahlungsverfahren ERP Finanzen musste auf die neue technische Basis SAP S/4HANA gebracht werden, um die technischen und fachlichen Anforderungen erfüllen zu können.

3. SRM System

Zusätzlich musste die technische Integration des SRM-Systems mit den fachlichen Inhalten und einer Datenmigration in das SAP S/4HANA Systems durchgeführt werden.

Erfolgreiche Umsetzung

Die technische Konversion, die Implementierung der Logistik-Funktionen, die Migration der Logistikdaten und die Überführung der Portal-Anwendungen in FIORI Oberflächen ist vollumfänglich zu den geplanten Terminen in der an Wochenenden eingeplanten Zeiten durchgeführt worden.

Bei der agilen Projektumsetzung waren Mitarbeiter der S&N Abiscon von der Planung bis zum Go-Live im Bereich Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Testmanagement, SAP-Administrator, SAP-HANA-DB-Administrator und SAP-Berechtigungsmanagement im Einsatz.

Das Ergebnis ist ein technisch aktuelles System, das die Anforderungen an ein KRITIS-System erfüllt und den Anwender mit neuen Oberflächen besser unterstützt.

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Karolina Steudel

Let´s talk

Karolina Steudel

Karolina ist unsere Expertin für Marketing und PR und steht gerne für mehr Informationen zur Verfügung.

karolina.steudel@sn-group.de